Fragen und Antworten

Rena Thormann EU-Kandidatin Freie Wähler BW
Antwort 06.06.2024 von Rena Thormann FREIE WÄHLER

Eine einfache Lösungen zur Reduktion von Schulabbrechern/-aussteigern gibt es nicht. Die Probleme sind vielschichtig und bedürfen verschiedener Maßnahmen.

Über Rena Thormann

Geburtsname
Rena Patricia Thormann
Ausgeübte Tätigkeit
Lehrerin für Realschulen
Berufliche Qualifikation
Lehrerin, Fachberaterin Deutsch als Zweitsprache
Geburtsjahr
1962

Rena Thormann schreibt über sich selbst:

Rena Thormann EU-Kandidatin Freie Wähler BW

Rena Thormann – 63 J.  - wohnhaft in Karlsruhe – ledig – Studium und Promotionsaufbaustudium - an der PH Karlsruhe – Lehrerin für Sekundarstufe I an einer Realschule, Fachberaterin für Deutsch als Zweitsprache - Vorsitzende des Vereins Freie Wähler Karlsruhe e.V.

Ich kandidiere bei der Landtagswahl 2026, weil ich Verantwortung für die Zukunft unseres Landes übernehmen möchte. Bildung, soziale Gerechtigkeit und die Gleichstellung von Frauen stehen dabei im Mittelpunkt meines politischen Engagements.

Als Lehrerin und Fachberaterin setze ich mich seit vielen Jahren für gute Bildungsbedingungen und faire Chancen für Kinder und Jugendliche ein. Bildung ist für mich der Schlüssel zu Teilhabe, Selbstbestimmung und gesellschaftlichem Zusammenhalt.

Ein weiterer Schwerpunkt ist der soziale Bereich, insbesondere eine verlässliche und gerechte Altersvorsorge. Menschen müssen sich darauf verlassen können, dass ihre Lebensleistung anerkannt wird und sie im Alter in Würde leben können.

Die Gleichstellung von Frauen ist für mich kein Randthema, sondern eine zentrale gesellschaftliche Aufgabe. Die Sichtbarkeit und die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen in allen Lebensbereichen ist ein selbstverständliches Ziel.

Im Landtag möchte ich mich mit meiner beruflichen Erfahrung und meinem politischen Engagement dafür einsetzen, dass Bildung gestärkt, soziale Sicherheit gewährleistet und Frauen konsequent gleichgestellt werden – sachlich, lösungsorientiert und nah an den Menschen.

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Kandidaturen und Mandate

Kandidatin Baden-Württemberg Wahl 2026

Tritt an für: FREIE WÄHLER
Wahlkreis: Karlsruhe I
Wahlkreis
Karlsruhe I
Wahlliste
Landesliste FREIE WÄHLER
Listenposition
12

Kandidatin EU-Parlament Wahl 2024

Angetreten für: FREIE WÄHLER
Wahlliste: Bundesliste
Wahlliste
Bundesliste
Listenposition
17

Kandidatin Baden-Württemberg Wahl 2021

Angetreten für: FREIE WÄHLER
Wahlkreis: Karlsruhe II
Wahlkreis
Karlsruhe II

Politische Ziele

 

     

    Kandidatin Baden-Württemberg Wahl 2021

    Angetreten für: FREIE WÄHLER
    Wahlkreis: Karlsruhe I
    Wahlkreis
    Karlsruhe I

    Politische Ziele

    Bildung fängt nicht erst in der Schule an – KiTas

    • ortsnahe Kindergärten und Kindertagesstätten
    • den rechtlichen Anspruch auf einen Kita-Platz realisieren – ortsnah
    • Einstellung und bessere Bezahlung von Erziehrinnen und Erziehern mit Kindergartengruppen von maximal 15 Kindern
    • Dazu brauchen die Einrichtungen mehr Finanzen
    • kostenloses Kindergartenjahr vor dem Schuleintritt, ansonsten könnte ich mir eine einkommensabhängige Kita-Gebühr vorstellen 
    • Qualität muss gewährleistet sein

    Schulen

    • Kleinere Klassen mit maximal 24 Schülern
    • mehr Lehrkräfte – Krankheitsvertretungen aufstocken
    • VKL – kleinere Klassen, Teambesetzung, Professionalisierung der Lehrkräfte, die eine VKL übernehmen – reguläre Fortbildung vor Übernahme
    • multiprofessionelle Teams – mehr Schulsozialarbeiter & Sozialarbeiter, Dolmetschern, Therapeuten, weitere Spezialisten wie Logopäden, Spezialisten für Dyskalkulie (Mathematikschwäche) und Legasthenie, mehr Schulbegleiter für inkludierte Kinder oder verhaltensauffällige Schüler è Hiermit bereits in der Grundschule beginnen
    • Klassenlehrerstunde
    • Zurück zu G9 regulär, G8 kann angeboten werden
    • Externer Systemadministrator zur Betreuung des Netzwerks an der Schule

    Gebäude     

    • Rasches Aufholen des Renovierungsstaus an den Schulen
      • Mehr Räume, damit pädagogische Konzepte wie differenziertes Arbeiten gewährleistet werden kann è siehe Gemeinschaftsschulen

    Universitäten, Hochschulen

    • Mehr Studienplätze
    • Förderung von Forschung, vor allem in innovativen Gebieten wie Digitalisierung, umweltfreundliche Technologien oder Medizin

    Umwelt- und Klimaschutz

    Ich möchte dieses Thema als Umwelt- und Klimaschutz bezeichnen und es ist komplex. Karlsruhe als Stadt hat hierfür ja bereits einen Maßnahmenkatalog im Klimaschutzkonzept 2030 ausgearbeitet und hat sich so auf einen guten Weg gemacht. Wichtig wäre hierbei ein Monitoring, um die Maßnahmen konsequent zu verfolgen.

    • Im Bereich Gebäudesanierung kann man noch mehr Potential ausschöpfen, wenn man über die Begrünung von Dächern und Fassaden nachdenkt.
    • Die Tierschutzorganisationen in Karlsruhe leisten einen hervorragenden Beitrag und benötigen mehr finanzielle Unterstützung, denn sie leisten diese Arbeit ehrenamtlich und übernehmen hierbei für die Kommune eine große Aufgabe.

    Das durch die EU-Kommission und dem EU-Parlament verabschiedete „Green Deal“-Programm fördert und fordert den ökologischen Umbau der Gesellschaft. Für diesen ökologischen Umbau müssen in Baden-Württemberg zukunftsorientierte Produktionsverfahren entstehen. Die Unternehmen benötigen

    • Risikokapital für innovative Ideen und den
    • Abbau von Zugangshürden für Förder- und Forschungsgelder auf allen Ebenen.

    Nur die Bereitschaft, hier zu investieren, ist eine Grundlage für eine attraktive Standortsicherheit. 

    Energiegewinnung in der Zukunft  

    Wir FW stehen zu dem Pariser Klimaabkommen. Deshalb müssen wir Klimaneutralität bis 2050 erreichen. Wir brauchen eine stabile, kosten-günstige und nachhaltige Energieversorgung aus regenerativen Energiequellen. Wir brauchen dazu eine dezentrale Energiegewinnung, gleichzeitig aber auch eine verlässliche und effiziente Versorgung innerhalb des europäischen Energiemarktes. Eine intakte, leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur ist unserer hoch industrialisierten Gesellschaft sowohl für die Bürger wie auch für die Unternehmen unverzichtbar. Wir brauchen aber eine Modernisierung und den Ausbau der Verkehrsinfrastruktur und eben auch des ÖPNV.

    • Nutzung von „Grünem Wasserstoff“ / Power-to-X

    Klimaschutz braucht öffentlichen Personennahverkehr

    Im Dezember 2019 wurde auf Bundesebene das Klimaschutzgesetz verabschiedet und eine Maßgabe ist, dass eine Steigerung erreicht werden soll,

    • 50 % des Schienenpersonenverkehrs
    • 37 % des Schienengüterverkehrs.

    Gerade für den PNV wäre natürlich

    • ein 365,- € -Ticket mit 1 € pro Tag in einem festgelegten Bereich sehr attraktiv und
    • für Schüler und Auszubildende unter 18 Jahren sollte eine kostenlose Monatskarte für den Verkehrsverbund ihres Wohnortes bzw. Tätigkeitsortes zur Verfügung gestellt werden.

    Außerdem

    • dürfen Zugverbindungen nicht gestrichen, sondern ausgebaut werden,
    • das Streckennetz modernisiert und ausgebaut werden, nicht zuletzt auch für Menschen mit Behinderungen
    • stillgelegte Strecken müssen reaktiviert werden und
    • Bahnhöfe modernisiert werden.

    Wohnen

    Grundsätzlich muss der Wohnungsbau stärker in die Hand der Kommune, dann die Möglichkeit hat, entsprechende Programme und Projekte zu entwickeln. In Karlsruhe werden die Programme umgesetzt:

    • Förderung von Sozialwohnungsbau – Das muss ausgebaut werden.
    • Unterstützung von Vermietern, die an Menschen und Familien vermieten, die sonst auf dem Wohnungsmarkt wenig Chancen haben.
    • „Gemeinsam bauen“ – Genossenschaften für gemeinschaftliches Bauen und Finanzieren
    • Realisierung von Neubauten dauern in Karlsruhe recht lang, hier müssten die Verfahren beschleunigt werden.
    • Das Thema Nachverdichtung muss allerdings mit Augenmaß und einem sozialverträglichen Höhenentwicklungskonzept erfolgen, denn wichtig es ist, Grünflächen und Frischluftschneisen in der Stadt zu erhalten oder sogar auszubauen.
    • Eine Stadt ist nicht unendlich ausbaubar. Überlegungen sind, das Umland um die Stadt attraktiver zu machen durch eine Verkehrsinfrastruktur mit guter Anbindung an die Stadt und mit attraktiver Infrastruktur im Ort (KiTa, Schule, Einkaufsmöglichkeiten, gesundheitliche Versorgung usw.)

    Gerade in Karlsruhe als KIT-Standort wird hierzu geforscht und das Start-up-Unternehmen INERATEC plant 2022 eine industrielle Pionieranlage zur Produktion nachhaltiger synthetischer Kraftstoffe in Betrieb zu nehmen. Aus bis zu 10.000 Tonnen biogenem CO2 und erneuerbarem Strom sollen jährlich bis zu 3.500 Tonnen oder 4,6 Millionen Liter INERATEC e-Fuels produziert werden. Die Pionieranlage wird die größte aus dem Hause INERATEC sein und als Wegbereiter für weitere weltweite Power-to-Liquid Projekte von INERATEC dienen. Und bei der Firma MIRO in Karlsruhe wurde Demonstrationsanlage eingerichtet.

    Es gilt, diese Forschung zu unterstützen!

    • Ebenso bedarf es eines zügigen Ausbau von regenerativen Energien und
    • dezentrale Blockheizkraftwerke (Gas oder Methan)
    • Kohleausstieg – ja
    • Veraltete Atomkraftwerke abschalten und kein Import von Atomstrom aus dem Ausland
    • den Photovoltaiksektor (PVA) verstärken und ausbauen