Viele junge Menschen aus den ostdeutschen Bundesländern wandern in den Westen ab. Was beabsichtigen Sie konkret zu unternehmen, um sicherzustellen, dass gerade junge Leute in MV bzw. Schwerin bleiben?
Junge Menschen bleiben dort, wo sie gute Perspektiven haben. Deshalb will ich bezahlbaren Wohnraum, gute Bildung, sichere und gut bezahlte Arbeit und attraktive Kulturangebote. Als Linke setzen wir uns für die Beibehaltung der kostenlosen Kita, von der Krippe bis zum Ferienhort ein. Sie ist ein echter Standortvorteil für M-V und entlastet vor allem jungen Familien. Außerdem unterstütze ich das Ziel einer staatliche Hochschule für Schwerin. Ich weiß, dass das ein dickes Brett ist, an dem sich vor mir schon einige die Zähne ausgebissen haben, aber ich halte sie für essenziell, um die Stadt weiterzuentwickeln und junge Menschen hier zu halten. Außerdem wollen wir das durch die rot-rote Landesregierung eingeführte Tariftreuegesetz des Landes weiter ausbauen. Gut bezahlte Jobs sind Voraussetzung dafür, dass Menschen im Land bleiben. Schwerin muss zudem eine weltoffene und tolerante Stadt bleiben, in der junge Menschen gerne leben, lernen, arbeiten und ihre Zukunft aufbauen.
