Was sagen Sie zum aktuellen Vorstoß der CDU in der Bundesregierung, das Informationsfreiheitsgesetz in seiner bisherigen Form abzuschaffen?

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Stefan Korbach
CDU
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Frage von Lena S. •

Was sagen Sie zum aktuellen Vorstoß der CDU in der Bundesregierung, das Informationsfreiheitsgesetz in seiner bisherigen Form abzuschaffen?

Die Regierung und auch mögliche künftige Regierungen, möglicherweise unter AfD-Beteiligung könnten ihren Abbau von Bürgerrechten mit weniger öffentlicher Kontrolle verfolgen. Zugleich würde das Korruptionsrisiko massiv steigen. Damit öffnen Sie all diesen Dingen ohne Not Tür und Tor - allem Anschein nach nur, weil gewisse Politiker, allen voran der CDU (siehe Jens Spahn), bei denen in der Vergangenheit durch das IGF unlauteres Verhalten aufgedeckt wurde sich selbst schützen wollen, auf Kosten unserer Freiheitsrechte und unter dem Deckmantel der Sicherheitspolitik. Was sagen Sie zu diesem Vorstoß und wie sollen die Bürgerinnen und Bürger der CDU noch vertrauen, wenn sie immer mehr zum Steigbügelhalter der AfD wird und sich wo es nur geht gegen die Bürgerrechte richtet und obendrein den Sozialstaat systematisch zerstört? Das alles wird der Untergang der bisherigen konservativen Kräfte und verhilft den Radikalen zum Aufstieg.
Mit freundlichen Grüßen
Lena S.

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Antwort von CDU

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, 

ich danke Ihnen für die Frage, die Sie über das Portal abgeordnetenwatch.de an mich gerichtet haben. Ich bitte aber um Verständnis, dass ich über diese Plattform grundsätzlich nicht erreichbar bin. Gerne erläutere ich Ihnen auch warum:

Abgeordnetenwatch.de versteht sich als selbsternannter (Ver-)Mittler zwischen Abgeordneten und Bürgerinnen und Bürgern. Dem liegt die (unausgesprochene) Annahme zugrunde, dass Abgeordnete nur unter öffentlichem Druck erreichbar sind. Dem stimme ich nicht zu, im Gegenteil: als Abgeordneter des Deutschen Bundestags gehört eine aktive Kommunikation mit den Bürgerinnen und Bürgern meines Wahlkreises zum festen Bestandteil meiner politischen Arbeit. Ich bin also jederzeit über meine Webseite www.stefan-korbach.de oder per E-Mail unter stefan.korbach@bundestag.de erreichbar. Gerne können Sie also Ihre Frage direkt auf einem dieser beiden Wege an mich richten.

Mit freundlichen Grüßen 

Dr. Stefan Korbach

Anmerkung der Moderation

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Anmerkung der Moderation
abgeordnetenwatch ist eine von vielen Möglichkeiten, um mit Abgeordneten in Kontakt zu treten. Bürgersprechstunde oder das Gespräch am Infostand will und kann das Portal nicht ersetzen. Sehr wohl kann es aber einen öffentlichen Dialog zwischen Bürger:innen und ihren Abgeordneten in Gang bringen, der zudem in einem geschützten (moderierten) Raum stattfindet. Oft ist ein auf abgeordnetenwatch begonnener Dialog nur der erste Kontakt zwischen Bürger:innen und Abgeordneten, der sich dann in persönlichen Mails, Telefonaten oder Treffen fortsetzt. abgeordnetenwatch begrüßt alles, was den Austausch zwischen Bürger:innen und Abgeordneten fördert. Ein für alle Bürger:innen transparent gestalteter Dialog ist unserer Ansicht nach nur in der Öffentlichkeit zu gewährleisten.
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