Wie stehen Sie zu erhöhten Einspeiseentgelten für private PV-Betreiber?
Die Bundesnetzagentur plant ab 2028 Einspeiseentgelte für Solarstrom zu erheben.
Hintergrund: die StromNEV läuft 2027 aus.
Argument: Dies soll die Netzausbaukosten bei denen erheben welche den Ausbau erst erforderlich machen würden.
Aus meiner Sicht werden dadurch genau die privaten PV-Betreiber benachteiligt, welche Ihren Beitrag zur politisch gewollten Decarbonatisierung bereits geleistet haben und auf eine entsprechende Vergütung zur Refinanzierung Ihrer Investitionen angewiesen sind.
Danke für Ihre Frage. Die Alternative für Deutschland hat bisher noch keine klar formulierte Position speziell zu geplanten Einspeiseentgelten für private PV-Betreiber ab 2028. Aus ihrer grundsätzlichen energiepolitischen Ausrichtung lässt sich jedoch ableiten, dass sie dem Anliegen, private Betreiber besonders zu schützen, eher nicht folgen würde. Die Partei lehnt zentrale Fördermechanismen wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz ab und kritisiert staatliche Eingriffe in den Strommarkt insgesamt. Stattdessen betonen wir marktwirtschaftliche Prinzipien.