Über Thomas Gerken
Thomas Gerken schreibt über sich selbst:
Demokratie lebt davon, dass möglichst viele mitmachen. Als ich bei meinen Nachbarn Unterschriften für meine Kandidatur sammelte, haben einige gesagt: "Das ist aber mutig". Interesse an Politik hatten viele, aber kaum jemand wollte mit Politikern oder Parteien etwas zu tun haben, als sei das strafbar, oder ansteckend. Als bräuchte es Mut um zu sagen: „Hi, mein Name ist Thomas, und ich habe Politik!“
Ich finde: dass müssen wir ändern.
Ich finde: wir müssen unsere Politiker und Parteien so wählen, dass möglichst viele mitmachen wollen.
Ich finde: es sollte viel eher Mut brauchen um zu sagen, dass man nichts für das Gemeinwohl tut. Und wenn wir dann fast alle "Politik" haben, ist es auch keine Schande mehr, das zuzugeben.
Wenn man kein Mitglied einer Partei ist, fällt es leichter die Dinge zu erkennen, die hauptsächlich der Partei nützen, und nicht der Bevölkerung. Parteienkritik ist wichtig und richtig: wir sollten sie auf sämtliche Parteien anwenden, nicht nur auf einzelne, und wir sollten sie nicht den politischen "Rändern" überlassen. Veränderung ist gut, aber nur wenn sie auch eine Verbesserung darstellt, keine Verschlechterung. Dazu stelle ich mich zur Wahl.
Zu meinem Hintergrund: ich wohne seit 12 Jahren in Berlin (mittlerweile zusammen mit drei Berlinern), ursprünglich komme ich aus Bremen. Nach Stationen in der Wissenschaft und der Industrie (jeweils Biochemie) arbeite ich seit 5 Jahren im Gesundheitswesen zu Digitalisierung und Politik.