| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Antje Grotheer | SPD | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Mustafa Güngör | SPD | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Dariush Hassanpour Fard Khorashad | Die Linke | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Emanuel Herold | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Hubertus Hess-Grunewald | SPD | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Bettina Hornhues | CDU | 1 - Bremen | Dagegen gestimmt |
| | Ole Humpich | FDP | 1 - Bremen | Dagegen gestimmt |
| | Frank Imhoff | CDU | 1 - Bremen | Dagegen gestimmt |
| | Nelson Janßen | Die Linke | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Michael Jonitz | CDU | 1 - Bremen | Dagegen gestimmt |
| | Katharina Kähler | SPD | 1 - Bremen | Nicht beteiligt |
| | Basem Khan | SPD | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Muhlis Kocaağa | Die Linke | 2 - Bremerhaven | Dafür gestimmt |
| | Heike Kretschmann | SPD | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Michael Labetzke | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 2 - Bremerhaven | Dafür gestimmt |
| | Piet Leidreiter | Bündnis Deutschland | 1 - Bremen | Dagegen gestimmt |
| | Kevin Lenkeit | SPD | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Sofia Leonidakis | Die Linke | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Sven Lichtenfeld | fraktionslos | 2 - Bremerhaven | Dagegen gestimmt |
| | Marco Lübke | CDU | 1 - Bremen | Dagegen gestimmt |
| | Bithja Menzel | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 1 - Bremen | Dafür gestimmt |
| | Martin Michalik | CDU | 1 - Bremen | Dagegen gestimmt |
| | Andre Minne | Bündnis Deutschland | 1 - Bremen | Dagegen gestimmt |
| | Silvia Neumeyer | CDU | 1 - Bremen | Dagegen gestimmt |
| | Thorsten Raschen | CDU | 2 - Bremerhaven | Dagegen gestimmt |
Gesetz zur Novellierung haushaltsrechtlicher Vorschriften
In der Bremischen Bürgerschaft wurde über ein Gesetz zur Novellierung haushaltsrechtlicher Vorschriften abgestimmt. Der Gesetzentwurf sieht vor, das bremische Haushaltsrecht an die geänderten Vorgaben der Schuldenbremse im Grundgesetz anzupassen und neue Regeln für die Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen einzuführen.
Kernpunkt ist, dass Bremen künftig einen begrenzten strukturellen Kreditspielraum nutzen darf. Dieser orientiert sich an einer Obergrenze von bis zu 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die bundesrechtlich festgelegt wurde. Gleichzeitig bleibt für die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven grundsätzlich das Ziel bestehen, ihre Haushalte ohne neue Schulden auszugleichen. Zudem sieht das Gesetz vor, dass die Kommunen unter bestimmten Bedingungen finanzielle Zuweisungen vom Land erhalten können, etwa wenn sie ihre Haushalte ordnungsgemäß ausgleichen. Ergänzend werden die Regeln für die kommunale Finanzaufsicht konkretisiert, etwa bei Genehmigungen von Haushalten oder bei Eingriffsmöglichkeiten des Senats. Insgesamt soll das Gesetz mehr finanzielle Flexibilität schaffen, gleichzeitig aber die Haushaltsdisziplin und staatliche Kontrolle sichern.
Das Gesetz wurde mit 46 Ja-Stimmen angenommen, 35 Abgeordnete stimmten mit Nein.