Tankrabatt für Benzin und Diesel

Der Bundestag hat einem erneuten Tankrabatt für Benzin und Diesel zugestimmt. Die Regelung wurde vom Finanzausschuss nachträglich in das sogenannte Versicherungs-Sanierungs-Abwicklungs-und-Aufsichtsänderungs-Gesetz (VSAAG) aufgenommen. Konkret wurde dabei über die neu eingefügten Artikel 11 und 12 sowie die dazugehörige Regelung zum Inkrafttreten abgestimmt. Das VSAAG selbst dient vor allem der Umsetzung neuer EU-Vorgaben zur Aufsicht sowie zur Sanierung und Abwicklung von Versicherungsunternehmen.

Mit dem Tankrabatt soll die Energiesteuer auf Benzin und Diesel vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2026 um 14,04 Cent pro Liter sinken. Weil dadurch auch weniger Umsatzsteuer anfällt, könnte Benzin und Diesel an der Tankstelle insgesamt um bis zu rund 17 Cent pro Liter günstiger werden – vorausgesetzt, die Steuersenkung wird vollständig an die Verbraucher:innen weitergegeben. CDU/CSU und SPD begründen die Maßnahme mit den gestiegenen Kraftstoffpreisen infolge des Iran-Krieges. Entlastet werden sollen vor allem Menschen, die auf das Auto angewiesen sind, sowie Unternehmen, etwa im Handwerk und in der Logistik. Gerechnet wird mit Steuerausfällen von 2,5 Milliarden Euro, die Bund und Länder je zur Hälfte tragen.

Die Regelungen zum Tankrabatt wurden mit 434 Ja-Stimmen zu 128 Nein-Stimmen bei keiner Enthaltung angenommen.

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Dafür gestimmt
434
Dagegen gestimmt
128
Enthalten
0
Nicht beteiligt
68
Abstimmungsverhalten von insgesamt 630 Abgeordneten.
Name Absteigend sortieren FraktionWahlkreisStimmverhalten
Portrait von Nicolas ZippeliusNicolas ZippeliusCDU/CSU272 - Karlsruhe-Land Dafür gestimmt
Portrait von Jörg ZirwesJörg ZirwesAfD199 - Mosel/Rhein-Hunsrück Dafür gestimmt
Portrait von Vanessa-Kim ZobelVanessa-Kim ZobelCDU/CSU30 - Stade I – Rotenburg II Dafür gestimmt
Porträtfoto von Armand Zorn, MdBArmand ZornSPD181 - Frankfurt am Main I Dafür gestimmt
Katrin Zschau, Bundestagsabgeordnete für Rostock Stadt und LandKatrin ZschauSPD14 - Rostock – Landkreis Rostock II Dafür gestimmt

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