(...) Die Widerspruchslösung ist in der Debatte um das Transplantationsgesetz einer von vielen interessanten Vorschlägen, um dieses Ziel zu erreichen. Allerdings ist dies eine schwierige, ethische Debatte, die mit einem einfachen "Ja" oder "Nein" für mich nicht zu beantworten ist. Meine Fraktion wird sich die genauen Hintergründe und Einzelheiten der unterschiedlichen Regelungen in den EU-Ländern ansehen und untersuchen und dann hoffen wir, dass wir durch eine breite, öffentliche Debatte, ähnlich wie bei der Sterbehilfe, zu einer guten Lösung kommen, die insbesondere eines als Ziel hat: den Menschen, die auf neue Organe angewiesen sind, zu helfen. (...)
Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch
Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Antwort 30.08.2018 von Rolf Mützenich SPD
Antwort ausstehend von Axel Eduard Fischer CDU
Antwort 29.08.2018 von Wiebke Esdar SPD
(...) Mir persönlich gehen diese geplanten Verbesserungen jedoch nicht weit genug. Im Jahr 2017 lag die Gesamtzahl der postmortalen Organspenden bei lediglich knapp unter 800 Spenderinnen und Spender. (...)
Antwort 26.09.2018 von Sven-Christian Kindler BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
(...) Ich habe selbst seit vielen Jahren einen Organspendeausweis. Allerdings lehne ich die Widerspruchsregelung sowohl aus ethischen als auch aus versorgungspraktischen Gründen ab. (...)
Antwort ausstehend von Ursula von der Leyen CDU
Antwort 12.09.2018 von Yasmin Fahimi SPD
(...) grundsätzlich bin ich einer Widerspruchslösung bei Organspenden zugeneigt, mache meine Zustimmung zu einem Gesetzesentwurf aber von der Ausgestaltung und Ausformulierung von Detailfragen abhängig. (...)