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(...) Es nutzt nicht nur dem mittelständischen Einzelhandel, sondern auch den Beschäftigten und deren Familien. Die ohnehin schon schwierigen Arbeitsbedingungen vieler teilzeitbeschäftigter Frauen im Einzelhandel würden sich durch eine Lockerung der Öffnungszeiten massiv verschlechtern. Arbeitszeiten, die äußerst familienfeindlich sind, wären die Folge. (...)
(...) Die Bayerischen Grünen haben im November 2006 erklärt, dass sie für eine Liberalisierung der Öffnungszeiten sind und die Ladenbesitzer selbst entscheiden sollen wann sie geöffnet haben. Ausnahme sind Sonn- und Feiertage, an denen die Geschäfte geschlossen bleiben sollen. (...)
(...) ich bin gegen eine Lockerung der Ladenöffnungszeiten, da 1. (...)
(...) Ganz klar ist für mich in jedem Fall: Sonn- und Feiertage müssen tabu bleiben. Eine Ausweitung der Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen darf es schon mit Blick auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Einzelhandel und deren Familien nicht geben. Sonntage sollten Tage des Herrn bleiben und nicht Tage für Hertie werden. (...)
(...) Man muss sogar darüber nachdenken, wie man bereits vollzogene Liberalisierungen wieder zurücknimmt. Die Berufstätigen im Einzelhandel sind oft auf den ÖPNV angewiesen und dessen Fahrplan ist im ländlichen Raum mit „liberalen“ Öffnungszeiten meist nicht vereinbar. (...)
(...) Gegen gelegentliche "Marktsonntage", oder auch die sog. "Einkaufsnacht",wie erst kürzlich in München wieder durchgeführt, spricht meinerserachtens nichts. Generell will die ödp die "Wertschätzung" der menschlichen Arbeit wieder verbessern. (...)