Sehr verehrte Frau Vaasen,
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(...) Wenn meine Frau sie gestellt hätte, würde ich ihr wohl sagen: "Das mußt Du entscheiden" und fragen: "Wer bin ich, dass ich Dir da Vorschriften machen könnte?" Und: "Ich stehe zu Dir, ob Du Dich nun dafür entscheidest, abzutreiben oder ein behindertes Kind zu bekommen." Die normative, die moralische Frage kann man glaube ich niemandem abnehmen und auch niemandem vorschreiben. Ich kann - auch als Gesetzgeber -keiner Frau sagen, sie muß in solch einem Fall das eine oder darf das andere tun. (...)
(...) Gesundheitsförderung und Prävention müssen eine zentrale Bedeutung erhalten, damit die Menschen gesünder werden, gesund bleiben oder seltener krank werden. Die finanziellen Anreize im Gesundheitswesen müssen so geändert werden, dass Gesundheitserhaltung und Heilung lohnender sind als Umsatzsteigerungen durch möglichst hohe „Fallzahlen“. Als Grundlage für eine soziale und gerechte Finanzierung der Gesundheitsversorgung brauchen wir die solidarische Bürgerinnen- und Bürgerversicherung, deren Aufgabe es ist, die Gesundheitsversorgung für alle sicher zu stellen. (...)
(...) Deswegen wollen wir die Gesundheitspolitik dieser Bundesregierung beenden. Die FDP will wirksamen Versicherungsschutz für alle. Wir wollen freie Arztwahl, freie Therapiewahl und freie Kassenwahl. (...)