(...) Was ich sage ist, daß es ein politischer Fehler ist, aus uralten ideologischen Gründen an einer Drogenpolitik festzuhalten, die sich im Kern auf Repression stützt. Diese Politik setzt auf eine zweifelhafte Präventionsstrategie, hilft den Abhängigen nicht, sondern stigmatisiert sie und hindert die Gesellschaft zudem, medizinisch sinnvolle Therapien einzusetzen. (...)
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(...) Die bisherige Drogenpolitik in Deutschland ist durch Unvernunft und durch Unkenntnis über die Wirkungsweisen von Drogensubstanzen gekennzeichnet. Das gilt in besonderer Weise im Bereich der therapeutischen Anwendung. (...)
Sehr geehrter Herr Weege,
(...) Ich selbst hatte intensiven Kontakt zu einer Petentin, die aufgrund eines Krebsleidens auf Dronabinol als schmerzstillendes Cannabismittel angewiesen war, da kein anderes Mittel mehr half. (...) Insbesondere führt es in solchen Fällen zur Kriminalisierung, wenn Patienten für die Anwendung als Heilmittel Cannabisprodukte selbst organisieren. (...)
(...) Bezüglich der Gefahren des Passivrauchens sei exemplarisch auf die Studie des Deutschen Krebsforschungszentrum (Hrsg.): „Passivrauchen – Ein unterschätztes Gesundheitsrisiko, Heidelberg, 2005“ hingewiesen. (...)