(...) Insbesondere ist es in den Schulen häufig der Fall, da viele junge Lehrerinnen zunächst auf eine Beamtenstelle warten. Wenn sie dann verbeamtet sind, steht oftmals die Familiengründung im Mittelpunkt. Wenn die Lehrerin dann Mutter wird, nimmt sie entweder die Elternzeit in Anspruch oder sie reduziert für einige Zeit ihre Arbeitsstunden. (...)
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Befristete Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst sollten die rare Ausnahme und nur sachgrundbezogen sein, z.B. bei Krankheits- oder Elternzeitvertretung. (...)
(...) Vielen Dank für Ihre Frage. Befristete Arbeitsverträge im öffentlichen Dienst sind für mich ein echtes No-Go. Die öffentliche Hand sollte gerade in Sachen Arbeitsverträge mit gutem Beispiel vorangehen. (...)

(...) Politisch aktiv bin ich seit 7 Jahren. Angefangen hat mein politisches Engagement, als ich in einem Alter von 12 Jahren begann diverse Podiumsdiskussionen, hauptsächlich zu digital-politischen Themen, zu besuchen. Über die Jahre habe ich mir verschiedenste Parteien angesehen, mich mit deren Wahlprogrammen auseinandergesetzt und recherchiert was davon von Mandatsträgern umgesetzt wurde, oder zumindest versucht wurde umzusetzen und war von keiner Partei soweit überzeugt, dass ich in Erwägung gezogen hätte beizutreten. (...)
(...) Der Begriff des Arbeitskraftunternehmers scheint sich unter Arbeitsmarktforschern bisher nicht durchgesetzt zu haben. Es handelt sich nach meiner Einschätzung eher um einen soziologischen Typenbegriff, der ein bestimmtes Phänomen bezeichnen soll, als um ein Berufsbild im engeren Sinne. (...)
(...) Das Schlagwort vom „Arbeitskraftunternehmer“ ist in vielerlei Hinsicht zum neoliberalen Leitbild aufgestiegen. Hans Pongratz und Günter Voß, die den Terminus Ende der 1990er Jahre (als soziologischen Begriff) geprägt haben, wiesen in einigen ihrer Veröffentlichungen darauf, welche Konsequenzen dieses Leitbild für viele Beschäftigte hat: eine Entgrenzung von Arbeit, ein faktischer Verlust von Selbstbestimmung durch verstärkte Selbstkontrolle, massive Steigerung des Leistungsdrucks, Selbstökonomisierung und ein Verlust kollektiver Handlungsmacht von ArbeitnehmerInnen. (...)