Die Kopplung des Renteneintrittsalters an die Lebenserwartung halte ich für eine weitere Scheinlösung, die die eigentlichen Probleme unseres Rentensystems nicht angeht
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Wenn sich das Renteneintrittsalter nicht an der Lebenserwartung ausrichtet, müsste sich die Höhe der Rente danach ausrichten. Das muss verhindert werden.
Ich würde mir zwar wünschen, dass man dabei ohne eine direkte Kopplung von Renteneintritt und Lebenserwartung auskommt, doch es bleibt die Herausforderung, zu Lösungen für die veränderte Beitragsstruktur zu finden, damit die Rente auch für nachkommende Generationen sicher und bezahlbar bleibt.
Wer freiwillig länger arbeiten möchte, soll dazu die Möglichkeit haben. Eine verpflichtende weitere Anhebung des Rentenalters halte ich hingegen für den falschen Ansatz.
Dazu tagte seit einem halben Jahr die Alterssicherungskommission, bestehend aus 10 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und drei Bundestagsabgeordnete aus den Regierungsfraktionen.