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Ein Mietendeckel ist somit nur eine Erstmaßnahme zur Entlastung der Bevölkerung. Um nachhaltig vorzugehen ist es sinnvoll, den Sozialen Wohnungsbau voranzutreiben und Wohnraum zu schaffen, der sich außerhalb des Marktes abspielt. Also in Kommunaler oder Genossenschaftlicher Hand liegt.
Ich kämpfe für einen Mindestlohn von 15 Euro bis 2026 und eine unbefristete Mietpreisbremse. Der Kandidierendencheck fragt hingegen nach einem Mietendeckel.
Der bundesweite Mietendeckel würde die Menschen im Stadtteil Altona-West entlasten, indem er dafür sorgt, dass weniger Geld für die Miete drauf geht.
Um die Mietpreise zu bremsen braucht es den Bau von mehr geförderten Wohnungen und einen engagierten Kampf gegen Mietwucher, z.B. durch eine Meldestelle!
Ich lehne einen Mietendeckel ab, zumal es der Hamburgischen Bürgerschaft an Gesetzgebungskompetenz für einen solchen fehlt.