(...) Ich kann selbstverständlich immer nur eine Aussage treffen für die Wahl, die ansteht und für die, bei der ich etwas zu sagen habe. Ich habe das auch begründet mit der Tatsache, dass die Linken kein Programm für Bayern haben, personell nicht vorhanden sind und hauptsächlich von der Unzufriedenheit der Menschen leben. Viele Menschen die bei dieser Wahl Links wählen, haben früher rechts gewählt, weil sie protestieren wollten. (...)
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(...) Die Zivilgesellschaft, unabhängig sonstiger politischer Differenzen, muß sich ihnen entgegenstellen. (...) Die Namen Wunsiedel und Gräfenberg stehen bundesweit für Demokratie und Zivilcourage. (...)
(...) Die Entscheidung für diese Kampagne fiel auf einer Landesvorstandssitzung im Herbst 2007. Die CSU hatte ihren "Generationenwechsel" von Stoiber zu Beckstein und Huber vollzogen, wir gingen davon aus, daß die CSU sich wieder erholen würde und die FDP allenfalls damit punkten könnte, sich als bessere Oppositionspartei im Vergleich zu SPD und Grünen zu empfehlen. So waren auch die ersten Slogan- und Plakatvorschläge ausgerichtet. (...)
(...) ich kämpfe für einen politischen Wechsel in Bayern. Ich möchte die Verkrustung aufbrechen, die diese jahrzehntelange Alleinherrschaft einer Partei in Bayern hat entstehen lassen. Im krassen Unterschied zur CSU treten die SPD und ich für eine gerechteres Schulsystem mit längeren gemeinsamen Schulzeiten und individueller Förderung aller Kinder sowie für die Einführung des Mindestlohns ein. (...)
(...) Es gibt noch einiges zu tun, um es deutlich zu verbessern. Ich werde mich auch weiterhin für ein sozial gerechtes Bildungssystem mit aller Kraft einsetzen. (...)