(...) Ich befürworte es, die Organspende als eine bewusste und freiwillige Entscheidung beizubehalten, die weder durch den Staat erzwungen werden darf, noch von der Gesellschaft erwartet werden kann. Das Selbstbestimmungsrecht des Menschen sollte nicht auf ein nachträgliches Veto reduziert werden. Wenn ein Mensch sich zu Lebzeiten mit dieser Frage nicht auseinanderzusetzen will, ist auch das sein Recht auf Selbstbestimmung. (...)
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(...) Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung schreibt zu dem Thema: "Organtransplantationen haben sehr gute Erfolgsaussichten. In Deutschland funktionieren beispielsweise fast 90 Prozent der transplantierten Nieren noch nach einem Jahr, nach fünf Jahren sind es noch etwa 75 Prozent. (...)
(...) Wie von Ihnen angesprochen, könnten die Medikamente, die Transplantierte zeitlebens nehmen müssen, dafür ein Hauptgrund sein. Diese Krebsgefahr lässt sich jedoch nicht leicht umgehen, da Organtransplantationen unausweichlich, weil lebensnotwendig für die Empfänger sind. An dieser Stelle müssen durch weitere Forschung Verbesserungen erreicht werden. (...)
(...) wie Sie sicherlich wissen bin ich für Organspenden und habe im letzten Jahr den Entwurf für die doppelte Widerspruchslösung mitinitiiert (...)
(...) Zuvor war der Frau dem Bericht zufolge die Lunge einer langjährigen Raucherin transplantiert worden. Um bei einer Organtransplantation hohe Sicherheitsmechanismen anzuwenden und Missbrauch zu verhindern, gibt es klare gesetzliche Regelungen. Das Transplantationsgesetz regelt in Deutschland sowohl die Spende, als auch die Entnahme und Übertragung von Organen und Geweben. (...)