(...) aufgrund der inhaltlichen Nähe Ihrer und Herrn Ulbrichts Anfrage möchte ich Sie gerne auf meine ausführliche Antwort an Herrn Ulbricht verweisen. Ich denke, dass es ein großer Fehler der EU-Kommission war, nicht mit Beginn der Verhandlungen hinreichende Transparenz und allgemeine Verständlichkeit der Verhandlungen herzustellen. CETA ist nicht perfekt und viele Kritikpunkte gehören zurecht in der gebotenen Deutlichkeit ausgesprochen. (...)
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(...) wegen Vertauschung der Abstimmungskarten ist fälschlicherweise mein Abstimmungsverhalten nicht korrekt wiedergegeben. Dieses wurde im Protokoll des Deutschen Bundestages in der Anlage 11 auch vermerkt (siehe Link). (...)
(...) Mir wäre es im Übrigen neu, dass Verhandlungen - unabhängig von politischen, wirtschaftlichen, sozialen oder auch sonstigen Ebenen - öffentlich ausgetragen würden. Das plötzlich auftretende enorme öffentliche Interesse ist auch vielfach von linksideologischen Dogmen geprägt und hat größtenteils keine sachlichen Hintergründe. Ich verweise auf meine Antwort an Herrn Schwartz. (...)
(...) Dies gilt mit CETA nun auch für deutsche Unternehmen in Kanada. CETA schafft also faire Wettbewerbsbedingungen für deutsche Unternehmen, von denen insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen profitieren werden. (...)
(...) Ich kann Ihre Einschätzung, dass das CETA-Abkommen – sollte es trotz des aktuellen Widerstandes der belgischen Zentralregierung doch noch unterzeichnet werden - undemokratisch zustande kommen würde, nicht nachvollziehen. (...) Die Globalisierung schreitet voran und es ist wichtig, dass Regeln aufgestellt werden, diese zu steuern. (...)