(...) Bedauerlicherweise habe ich nicht in der Eindruck, dass im Bundestag Entscheidungen getroffen werden, die von Weisheit geprägt sind. Vielmehr geht es vorwiegend um Machterhalt, um Fraktionszwänge oder um vorherrschende Wirtschaftsinteressen. (...)
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(...) Die Grundhaltung der CDU zur Bildung ist ganz klar: Unser Land soll Bildungsrepublik werden. Das geht nur, wenn Bildung keine Frage des Einkommens der Eltern ist. (...)
(...) Nach Rücksprache mit der Arbeitsgruppe Bildung der SPD Landtagsfraktion Schleswig-Holstein und dem Büro des Fraktionsvorsitzenden und Spitzenkandidaten der SPD Ralf Stegner steht fest, dass der von Ihnen geschilderte Sachverhalt so nicht hätte eintreten dürfen. Um zu klären, warum dennoch Gebühren von den Eltern eingefordert wurden, wurde eine Stellungnahme aus dem Bildungsministerium Schleswig-Holstein erbeten. Diese steht noch aus. (...)

(...) Außerdem sollten die Gebühren nachlaufend erhoben werden und zwar derart, dass eine Rückzahlung erst dann fällig wird, wenn ein Absolvent oder eine Absolventin im Berufsleben steht und auch Geld verdient. Ich finde, wenn man bedenkt, wie wertvoll eine akademische Ausbildung für das Berufsleben ist, zieht das Argument der „völligen Überschuldung“ beim Start in den Beruf nicht. (...)

(...) Ich kämpfe als selbstbetroffene seit über 25 Jahren in verschiedenen Organisationen für unsere Rechte und setze mich auch zukünftig zusammen mit meiner Partei und den Behindertenverbänden entschieden dafür ein, dass die Behindertenrechtskonvention vollständig bei uns umgesetzt wird. (...)