(...) Wir haben Städte, Straßen, Eisenbahnnetze, Stromleitungen und vieles andere gebaut und damit die Landschaft verändert. Energie gibt es nicht ohne Eingriff in die Landschaft und ohne ökologischen Fußabdruck. Kohleabbau, Ölförderung, Uranabbau verändern Landschaft in einem ganz anderen Ausmaß und bedeuten einen weit tieferen ökologischen Eingriff als das Windräder tun. (...)
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(...) Wir Menschen müssen auf diesem Planeten wieder lernen, mit der belebten und unbelebten Natur in Einklang zu leben. (...) Die Klimaverschiebung auf unserem Globus wird nur noch von einzelnen Wissenschaftlern bestritten, die führenden Köpfe gehen von der gesicherten Erkenntnis aus, dass die einzelnen Katastrophen immer schneller kommen und häufiger und heftiger werden, wenn wir unser Verhalten nicht ändern. (...)
(...) Seit vielen Jahren engagiere ich mich für eine konsequente Energiewende, weg von der Atom- und Kohlestromerzeugung. Die Herstellung von Treibstoffen oder von Strom aus Biomasse kann jedoch nicht als zentrale Grundlage für eine Energiewende dienen, da in Abwägung der Vor- und Nachteile, die Nachteile bei einem industriell organisierten Anbau von Energiepflanzen deutlich überwiegen. Vielmehr muss die Energiewende durch einen Mix aus Energieeinsparung, Förderung dezentralen Solar- und Windkraftwerken und einem Umbau der Industriegesellschaft und der Förderung einer umweltverträglichen Mobilität gefördert werden. (...)
(...) Wir müssen jetzt alles daran setzen, die Umgestaltung auch bezahlbar zu machen. Deutschland als Vorreiter bei der Energiewende hat große Aufmersamkeit im Ausland erhalten. Unsere Regierung handelt statt nur reden. (...)