(...) Insbesondere muss die deutsche EU-Politik aber darauf hinwirken, dass in den insbesondere südeuropäischen Herkunftsländern die Arbeitslage wieder besser wird. Statt nach ständigem Wirtschaftswachstum zu streben, muss nach einer fairen und sozialen Wirtschaft gestrebt werden. Die südeuropäischen Staaten dürfen also nicht nur einem rigiden Sparkurs und dem Ziel des Wirtschaftswachstums unterworfen werden, sondern die Wirtschaftsförderung in den südeuropäischen Staaten muss systematisch, durchdacht und verantwortungsvoll erfolgen. (...)
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(...) Keine Sorge, wir verstehen Ihre Frage nicht als ausländerfeindlich, wie Sie es ja auch betonen und nehmen sie sehr ernst. Der aktuell angewachsene Zuzug von Arbeitsuchenden aus den Krisenländern der EU hängt mit der Wirtschaftskrise und letztlich mit der Austeritätspolitik der Bundesregierung zusammen. Die Bundesregierung zwingt die von der Krise betroffenen Länder zu harten Sparmaßnahmen, was dazu führt, dass viele Arbeitslose z.B. aus Spanien aufgrund wirtschaftlicher Not nun nach Arbeit in Deutschland suchen. (...)
(...) Ich habe eine klare Haltung: wer sich um die Menschen im eigenen Land nicht zuerst kümmert, hat seinen Auftrag als Mandatsträger nicht erfüllt. (...)
(...) wir betrachten Einwanderung nicht zuerst unter Arbeitsmarkt- oder Wirtschaftsaspekten. Wir setzen uns ein für offene Grenzen für alle Menschen. (...)
(...) ich bedauere Ihre persönliche Situation. Noch nie war die Erwerbstätigkeit in Deutschland mit 41,8 Millionen Erwerbstätigen so hoch, und die Arbeitslosigkeit ist auf den niedrigsten Stand seit 20 Jahren gesunken. (...)

(...) Meine Partnerin ist Krankenschwester. Um Kosten zu sparen werden Pflegkräfte aus osteuropäischen Ländern eingestellt und russische Ärzte, die noch nicht einmal unsere Sprache können. (...)