(...) Die Verringerung der Klassenstärken und der Höchstschülerzahl pro Schule (die ödp hält max. 1000 Schüler pro Schule für ausreichend, da sonst kaum Zusammengehörigkeitsgefühl und Identifikation geschaffen werden können und das Schüler-Lehrer-Verhältnis zu anonym wird) sind ebenfalls wichtig, um individuelle Betreuung zu ermöglichen. (...)
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(...) Ich freue mich, dass der Ausbau der Ganztagsschulen vorangetrieben wird, weil ich das für sehr wichtig erachte. (...)
(...) Von einer Halbierung der Klassen verspreche ich mir nicht den gewünschten positiven Effekt, weil ich das Problem nicht in einer fehlenden Lerneffizienz sehe, sondern in dem starren Festhalten an einem Lehrplan, der gerade nicht auf das einzelne Kind als Individuum zugeschnitten sein kann, sondern nur auf ein statistisch berechnetes Durchschnittskind. Mit der Orientierung an einem Durchschnitt aber werden wir unseren Kindern, deren Kreativität und Individualität, nicht gerecht. (...)
(...) Der Beamtenstatus der Lehrer ist ferner deshalb aufrecht zu erhalten, weil Kernbestandteile des sozialstaatlichen Bildungsauftrags über die beamtenrechtlichen Pflichten abgesichert werden müssen. Dazu zählt vor allem die Sicherung eines verlässlichen Schulangebots durch das nur für Beamte geltende Streikverbot sowie die Sicherung der pädagogischen Freiheit und die verantwortliche Wahrnehmung des öffentlichen Erziehungsauftrags. (...)
(...) die Einrichtung von Kooperationsklassen ist begrüßens- und unterstützenswert. (...) Gerade in Kooperationsklassen spielt aber die Klassenstärke eine besondere Rolle. (...) Die SPD strebt maximale Klassenstärken von 25 in den Regelklassen an; in Kooperationsklassen dürfen es nicht mehr als 20 Schülerinnen und Schüler sein. (...)