Alle Fragen und Antworten bei abgeordnetenwatch

Hier finden Sie sämtliche Fragen und Antworten, die seit unserer Gründung im Jahr 2004 bei uns veröffentlicht wurden.
Portrait von Marlene Mortler
Antwort 22.05.2015 von Marlene Mortler CSU

(...) Bis auf wenige Ausnahmen gibt es hierzu weltweit einen breiten Konsens. Ich möchte darauf hinweisen, dass eine Legalisierung von Cannabis in Deutschland auch deshalb nicht in Frage kommt, weil die Gefährdung der physischen und psychischen Gesundheit nicht unterschätzt werden darf. Die Risiken des Cannabiskonsums werden in den letzten Jahren eher höher eingeschätzt als früher. (...)

Portrait von Frank Tempel
Antwort 23.07.2015 von Frank Tempel Die Linke

(...) wie von Ihnen schon erwähnt, ist Ayahuasca ein halluzinogener Trank, hergestellt aus einem Pflanzensud, der den Wirkstoff DMT enthält und deshalb gegenwärtig unter dem Bundesbetäubungsmittelgesetz (BtMG) in Deutschland verboten ist. DIE LINKE im Bundestag tritt generell für einen regulierten Zugang zu Drogen ein, um die mit dem Schwarzmarkt verbundenen Probleme wie etwa Verunreinigungen oder Schwankungen im Wirkstoffgehalt im Sinne der Konsumierenden zu vermeiden und die Einnahmequellen der organisierten Kriminalität zu bekämpfen. (...)

Portrait von Michael Roth
Antwort 30.03.2015 von Michael Roth SPD

(...) Seitdem ich zu Beginn meiner Abgeordnetentätigkeit ein Praktikum in einer Therapieeinrichtung für drogenabhängige Jugendliche absolviert habe, beschäftigt mich das Thema. Ich stimme Ihnen zu: Die bisherige Drogenpolitik hat ihr Ziel verfehlt. Konsumenten werden kriminalisiert und der Schwarzmarkt wurde nicht eingedämmt. (...)

Portrait von Lothar Binding
Antwort 24.03.2015 von Lothar Binding SPD

(...) Des Weiteren muss klar sein: eine regulierte Freigabe von Cannabis dürfte in keinem Fall eine Brücke sein, die zu anderen – oft härteren Drogen – führt. Die Aufgabe unserer Gesundheitspolitik bleibt weiterhin die Abwehr und Vorbeugung von Suchterkrankungen. (...)

Portrait von Edgar Franke
Antwort 24.03.2015 von Edgar Franke SPD

(...) für die Schaffung eines niedrigschwelligen Betreuungsangebotes kommen als Träger vorzugsweise Fachstellen für pflegende Angehörige, ambulante Pflegedienste, Mehrgenerationenhäuser, Nachbarschaftshilfen oder Kommunen in Frage. Bei diesen niedrigschwelligen Angeboten werden oftmals ehrenamtliche Helferinnen und Helfer eingesetzt, die nach entsprechender Schulung bei den betroffenen Familien tätig sind. (...)