(...) Nach seiner Inbetriebnahme fließt Moorburg nur indirekt in die Hindirekt Klimabilanz ein, weil auf den Stromverbrauch einer Gemeinde Bezug genommen werden muss und nicht auf die Produktion, denn der Verbrauch im einheitlichen deutschen Stromnetz ist nicht einzelnen Standorten zurechenbar. Es wäre ja auch jetzt beispielsweise ungerecht, die CO2-Produktion des Wedeler Kraftwerks nur den Wedelern aufzubrummen, obwohl dort doch überwiegend für Hamburg produziert wird. (...)
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(...) Auch die Wärmeversorgung muss ja zu 100% auf Erneuerbare Energie umgestellt werden. Daher sind fossile KWK-Anlagen bis 2030 abzuschalten. (...)
(...) Der Klimaschutz ist mir ein zentrales Anliegen. Ich habe jedoch damals gegen den Gesetzesentwurf gestimmt, da meiner Ansicht nach die spezifischen Gegebenheiten des Energiesektors Braunkohle nicht ausreichend berücksichtigt wurden. Die Braunkohle prägt meinen Wahlkreis. (...)

(...) Sollte sich im weiteren Erkundungsverfahren herausstellen, dass Gorleben doch nicht geeignet sein sollte, müssten selbstverständlich unverzüglich Alternativen gefunden werden. Wie Sie richtig feststellen, gibt es in Baden-Württemberg Opalinustonvorkommen, so dass das Land für diesen Fall nicht von vornherein von einer dann erneut notwendig werdenden Endlagersuche ausgenommen sein könnte. Bei der näheren Betrachtung der geologischen Verhältnisse stellt man allerdings fest, dass die Opalinustonvorkommen in Baden-Württemberg beispielsweise in Südbaden eine vergleichsweise dünne Mächtigkeit aufweisen; außerdem wären Probleme wegen wasserführender Schichten zu befürchten. (...)

(...) Grundsätzlich halte ich den Einsatz regenerativer Energien für sinnvoll, in unserem Wahlprogramm fordern wir einen Ausbau dieser. Allerdings ist das Befüllen von Biogas-Anlagen mit Lebensmitteln verantwortungslos. (...)
(...) Ein ganz wichtiger Punkt ist noch eine verbesserte Mülltrennung zu erreichen, insbesondere für Bio-Abfälle. Nachdem bereits die blaue Papiertonne gebührenfrei eingeführt wurde, ist durch ein anderes Gebührenmodell die Bio-Tonne inzwischen auch sehr attraktiv: Sie kostet bei 80 Litern nur 1,72 Euro im Monat, und bei gleichzeitiger Reduzierung der Restmüllbehälter oder deren Leerungsintervalle ist sie kostenneutral oder es lassen sich sogar Kosten sparen. (...)