Warum sind Sie der Meinung, dass eine Finanzierungszusage Deutschlands für den Erhalt der Regenwälder der Bevölkerung kaum zu vermitteln ist?
Sehr geehrter Herr Mattfeldt,
als ich die Pressemitteilung über Ihre Äußerung gelesen habe, habe ich gedacht, dass dieses Denken von Politikern ein Dilemma in unserem demokratischen System ist. Eine wichtige Entscheidung wird nicht getroffen, weil sie (vermeintlich) dem Wahlvolk nicht vermittelt werden kann. Heißt im Klartext, es wird befürchtet, dass man nicht wiedergewählt wird, wenn diese Entscheidung getroffen wird und dem Wahlvolk nicht gefällt.
Wurden wichtige Entscheidungen z.B. bei Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung aus gleichem Grund verschoben, obwohl der Handlungsbedarf offensichtlich war? Beim Erhalt der Regenwälder ist die Notwendigkeit noch viel größer, da ihr Verlust später nicht durch viel Geld (harte Sparmaßnahmen) kompensiert werden kann. Es entfällt nicht nur die Möglichkeit, das Treibhausgas CO2 aus der Atmosphäre zu speichern, sondern der bereits gespeicherte Kohlenstoff wird wieder freigesetzt und gelangt als CO2 zurück in die Atmosphäre. Eine Katastrophe!
Sehr geehrter Herr B.,
ich beteilige mich nicht an Seiten wie abgeordnetenwatch etc., da Bürgerinnen und Bürger sich jederzeit gern direkt an mich wenden können: Per Telefon, schriftlich, per E-Mail, via Facebook, auf öffentlichen Veranstaltungen oder aber klassisch in einer meiner Bürgersprechstunden im Wahlkreis. Meine Mitarbeiter und ich kümmern uns, um die Anfragen sachgerecht und zügig zu beantworten.
„Abgeordnetenwatch“ allerdings vermittelt (angebliche) Bürgeranfragen, deren Echtheit nicht überprüfbar ist. Missbrauch durch Lobbygruppen liegt hier nicht fern. Eine solche Vermittlungsinstanz sehe ich skeptisch. Wer sich direkt an mich wendet, erhält eine unmittelbare Antwort zur Sache.
Mit freundlichen Grüßen
Andreas Mattfeldt
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