Warum wird die Rente nicht so gestaltet, dass sie alle Schultern tragen und es keine Altersarmut gibt?
Sehr geehrte Frau Bas, ich habe auch eine Antwort, welche Staat nicht belastet und garantiert, keine Altersarmut zu haben!
1. Alle, Beamte, Selbsständige usw. zahlen ein
2. Die Grundrente beträgt die Höhe des statisischen Warenkorbes, welche jährlich zu berechnen ist und steht jedem zu verfügung ab 5 Jahren Einzahlung in die Rente, ausgenommen die Personen die keine Arbeit verrichten konnten
3. Ab 6. Jahr erhöht sich die Rente kontinuierlich um 2 bis 3 % ( muss von Spezialisten durchdacht werden) Die Mütter sollen für jedes Kind und damit bedingten Jahren der Betreuhung auch prozentuale Steigerung erfahren!
Die Begründung: am meisten leidet Niedriglohnsektor unter Altersarmut, mit diesem angebotenen System ist das Problem beseitigt. Die Personen mit mit hohen Gehältern können für den gewünschten Lebensstandard mit einer Rentenversicherung zusätzlich vorsorgen!
Das einziges Problem ist die Übergangszeit zu gestalten! Sicherlich gibt es noch Feinheiten , die zu bearbeiten sind.
Sehr geehrte Frau F.,
vielen Dank für Ihre Frage. Da Sie sich auf meine Aufgaben als Bundesministerin für Arbeit und Soziales beziehen, antworte ich Ihnen nicht in meiner Funktion als Abgeordnete, sondern als Mitglied der Bundesregierung sowie dank der Zuarbeit der Bundesverwaltung:
Der beste Schutz vor Altersarmut sind eine gute Ausbildung, durchgehende Erwerbsbiografien mit anständigen Löhnen und die Absicherung durch die gesetzliche Rentenversicherung, flankiert durch die betriebliche und private Altersvorsorge. Daran arbeite ich mit Hochdruck – zum Beispiel durch die Erhöhung des Mindestlohnes.
Die Alterssicherungskommission wird zudem in den kommenden Monaten Vorschläge entwickeln, wie die Alterssicherung in Deutschland weiterhin lebensstandardsichernd ausgestaltet werden kann. Geprüft wird unter anderem eine neue Kenngröße für das Gesamtversorgungsniveau, also das Zusammenspiel aller drei Säulen der Altersvorsorge. Die Einbeziehung weiterer Gruppen in die gesetzliche Rentenversicherung wie Selbstständige und Beamte sowie die Optionen für eine stärkere Verbreitung in der betrieblichen und privaten Altersvorsorge werden ebenfalls Thema sein.
Sie haben natürlich Recht: Die Gestaltung der Übergangszeit ist eine große Herausforderung, aber wir müssen jetzt wirklich zu einer umfassenden Reform kommen. Deshalb herzlichen Dank für Ihre Anregungen.
Abschließend möchte ich darauf hinweisen, dass Sie selbstverständlich die Möglichkeit haben, auch auf direktem Weg mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales Kontakt aufzunehmen. Alle Kontaktmöglichkeiten finden Sie hier: https://www.bmas.de/DE/Service/Kontakt/kontakt.html.
Mit freundlichen Grüßen
Bärbel Bas
