Ist unter Berücksichtigung der Tatsache, dass höher Gebildete eine längere Lebenserwartung haben, die Entkopplung des Renteneintrittsalters von den Beitragsjahren generationengerecht?
Sehr geehrter Herr Rützel,
vor der Rentenkommission wurde auch vorgeschlagen, den Renteneintritt stärker an der tatsächlichen Zahl der Beitragsjahre zu orientieren. Dagegen wird eingewandt, dies benachteilige Akademiker, die erst später ins Berufsleben einsteigen.
Zugleich ist bekannt, dass höher Gebildete bzw. Akademiker im Durchschnitt eine deutlich höhere Lebenserwartung haben und damit länger Rente beziehen.
Müsste für die Generationen- und Verteilungsgerechtigkeit nicht auch berücksichtigt werden, dass diese Gruppe weniger lange Beiträge leistet, ihre Renten aber statistisch länger bezieht?
Wurde dieser Zusammenhang bei der Bewertung eines Renteneintritts nach Beitragsjahren berücksichtigt?
Mit freundlichen Grüßen
Sonja H.

Antwort ausstehend von Bernd Rützel SPD