Wie setzt die CSU konkret gegenüber der CDU durch, dass die 4,5 %-Honorarkürzung für psychotherapeutische Leistungen gestoppt wird?
Sehr geehrter Herr Seidenath,
vielen Dank für Ihre klaren Worte zur alarmierenden Versorgungslage, insbesondere bei Kindern und Jugendlichen. Die von Ihnen beschriebenen Wartezeiten und Versorgungsengpässe entsprechen auch meiner täglichen Erfahrung.
Gerade deshalb ist schwer nachvollziehbar, dass gleichzeitig eine Honorarkürzung von 4,5 % für psychotherapeutische Leistungen geplant ist – in einem Bereich, den Sie selbst als hochrelevant beschreiben. Dies gilt umso mehr vor dem Hintergrund steigender Kosten und Inflation, die Praxen zunehmend belasten.
Für uns ist entscheidend, wie Ihre Analyse in konkrete politische Schritte übersetzt wird.
Mich interessiert daher konkret, wie die CSU auf Bundesebene – insbesondere gegenüber der CDU – darauf hinwirkt, dass diese Kürzungen nicht umgesetzt werden.
