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Befürworten Sie eine Kopplung des gesetzlichen Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung? Falls ja, unter welchen Bedingungen? Falls nein, warum nicht?

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Christina Schulze Föcking
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Frage von Svenia H. •

Befürworten Sie eine Kopplung des gesetzlichen Renteneintrittsalters an die steigende Lebenserwartung? Falls ja, unter welchen Bedingungen? Falls nein, warum nicht?

Ich beziehe mich auf den Vorschlag der Rentenkommission, das gesetzliche Renteneintrittsalter künftig an die Lebenserwartung zu koppeln. Danach soll als Faustregel gelten, dass ein Jahr zusätzlicher Lebenserwartung zu acht Monaten längerer Erwerbstätigkeit und vier Monaten längerer Rentenbezugsdauer führt.

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Antwort von CDU

Liebe Frau H.

ich unterstütze den Vorschlag der Rentenkommission, das gesetzliche Renteneintrittsalter an die steigende Lebenserwartung zu koppeln. Entscheidend ist für mich aber vor allem das Gesamtpaket, das nach einer intensiven Diskussion und einer breiten Einigung entstanden ist – und in dem die junge Generation aktiv mitgewirkt und eine prominente Rolle gespielt hat. Als Landtagsabgeordnete liegt das Thema nicht im Rahmen meiner Zuständigkeiten. Dennoch ist es mir wichtig, ihnen meine Sicht auf die Reformvorschläge zu schildern: 

Dieses Gesamtpaket ist kein Kürzungsgesetz. Es ist ein Vorschlag für ein besseres, stabileres Rentensystem mit langfristig höheren Renten. Die Bundesebene stellt das System strukturell wieder auf verlässliche Füße, sorgt für Berechenbarkeit, erkennt Leistung gerecht an und stärkt die Generationengerechtigkeit. Durch die Kombination aus Kopplung an die Lebenserwartung, einer kapitalgedeckten Zusatzrente und weitere Maßnahmen nimmt der Bund langfristig Druck aus dem System. Beide politischen Seiten haben sich auf einen Kompromiss hinbewegt, hinter dem sich, das sehen wir schon heute, eine breite Mehrheit unseres Landes versammeln kann. Soziale Härten werden wirksam abgefedert. Wo Kosten entstehen, stehen ihnen ein klarer Zugewinn durch Kapitaldeckung und eine verlässlichere, gerechtere Altersversorgung gegenüber. 

Herzliche Grüße

Christina Schulze Föcking  

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