Frage an Christoph Ploß bezüglich Arbeit und Beschäftigung

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Christoph Ploß
CDU
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Frage an Christoph Ploß von Jürgen B. bezüglich Arbeit und Beschäftigung

Her Ploß,
wird es mit Ihnen weiterhin eine sachgrudlose befristete Beschäftigung geben?
Wie wollen Sie den Klimaschutz sozial abfedern? Da ja fossile Brennstoffe immer teurer werden, wie Heizung Auto, Elektrizität.

Frage von Jürgen B. am
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Zeit bis zur Antwort: 18 Stunden 9 Minuten

Sehr geehrter Herr Behrends,

vielen Dank für Ihre Nachricht. Das Regierungsprogramm der CDU/CSU erteilt befristeten Arbeitsverhältnissen eine klare Absage und verurteilt jeden Missbrauch. Wir lehnen die Ausweitung von Kettenbefristungen eindeutig ab. Die sachgrundlose Befristung soll auch weiterhin in den Unternehmen die Ausnahme bleiben und darf für den Beschäftigten grundsätzlich zwei Jahre nicht überschreiten.

Der Ausstoß von klimaschädlichem CO2 muss in Deutschland in den nächsten Jahren deutlich sinken und ist somit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die CO2-Abgabe erbringt zusätzliche Einnahmen für den Staat, die eine Lenkungswirkung für mehr Klimaschutz haben. Deshalb wird das Geld auch in Klimaschutzmaßnahmen reinvestiert und für Entlastungen der Bürger und Unternehmen etwa beim Strompreis oder der Erhöhung der Pendlerpauschale genutzt. Ab 2024 steigt die Pendlerpauschale dann für eine Dauer von drei Jahren noch einmal um weitere 3 Cent auf dann insgesamt 38 Cent pro Kilometer ab dem 21. Entfernungskilometer – um die Preiserhöhung von Diesel und Benzin über den CO2-Preis abzufedern. Mit den Einnahmen aus dem CO2-Preis werden über die Stromrechnung private Haushalte und Unternehmen entlastet. Die EEG-Umlage wird in diesem Jahr bei 6,5 Cent pro Kilowattstunde gedeckelt, im kommenden Jahr bei 6 Cent (zum Vergleich: Im vergangenen Jahr betrug sie 6,8 Cent pro Kilowattstunde).

Gemeinsam mit dem Unternehmer Philipp Schröder habe ich an einem Bürgerenergiekonzept gearbeitet. Unser Ziel ist es, Deutschland zu einem Land mit niedrigen Strompreisen zu machen. Im Kern geht es darum, den künftigen Ausbau der erneuerbaren Energien nicht mehr durch die EEG-Umlage zu finanzieren. Wir wollen nicht, dass neben den Bürgern allein Mittelstand und Industrie den Umbau des Energiesystems finanzieren. Die Energiewende ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. So müssen wir das Ausbautempo insbesondere für Photovoltaikanlagen deutlich erhöhen. Wir wollen viel mehr sauberen Strom direkt auf den Lagerhallen und Dächern erzeugen. Denn die Sonne stellt keine Rechnung. Zudem trifft unser Modell den Nerv vieler Investoren. Große institutionelle Anleger suchen händeringend nach der Möglichkeit, in grüne, nachhaltige Anleihen zu investieren. Unser Vorschlag bietet die Chance, das Erreichen der Klimaschutzziele sinnvoll mit einer vernünftigen Wirtschafts- und Finanzpolitik zu verknüpfen und somit neue Arbeitsplätze in Deutschland zu schaffen. Die Inhalte des Konzepts können Sie hier nachlesen: https://www.christoph-ploss.de/buergerenergiekonzept

Mit freundlichen Grüßen

Christoph Ploß

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