(...) Bei der öffentlichen Daseinsvorsorge sind wir strikt gegen die Privatisierung und soweit sie schon erfolgt ist, für eine Rekommunalisierung. Das betrifft Bildung, Gesundheit, Wasser, Energie und andere wesentliche Bereiche, bei denen auf diese Art und Weise eine politische Verantwortung hergestellt werden muss, auch um eine Abzocke zu verhindern. (...)
(...) Abgesehen davon stimme ich Ihnen zum Teil zu. Allerdings wird es Darlehensvergaben ohne Zinsen nicht geben, weil derjenige, der ein Darlehen vergibt, ein Risiko eingeht, das Geld nicht zurückzubekommen. Sein Anreiz besteht also nur darin, ggf. (...)
(...) Wichtig ist, dass sie nicht streiken dürfen. Es handelt sich also um Kräfte, für die Sonderregelungen gelten und die in besonderer Weise benötigt werden. Das ist meines Erachtens akzeptabel für die Justiz, die Polizei und die Leitungen der Ministerien, nicht aber für Lehrerinnen und Lehrer, für Hochschullehrerinnen und Hochschullehrer. (...)
(...) die Schaffung dieser prekären Verhältnisse hat die Gewerkschaften und die Belegschaften geschwächt. Die Abbau der Arbeitslosigkeit geht nur darauf zurück, dass die prekären Arbeitsverhältnisse zugenommen haben. In der gleichen Zeit haben wir Vollzeitjobs, die sozialversicherungspflichtig sind,in großer Zahl verloren. (...)
(...) Ich glaube aber, dass der Kapitalismus nicht die letzte Antwort der Menschheit sein wird. Wir streben einen demokratischen Sozialismus an. Dazu gehört z.B., dass in den großen Unternehmen Belegschaftsmiteigentum bis zu 49 % begründet wird, um einen vernünftigen Interessenausgleich herzustellen. (...)
(...) Bei Nebentätigkeiten muss man unterschiedlich agieren. Ich halte überhaupt nichts davon, dass Abgeordnete in Aufsichtsräten sitzen und damit zu einseitigen Interessenvertreterinnen bzw Interessenvertretern werden. Andererseits wollen Abgeordnete bestimmte Strukturen aufrecht erhalten. (...)