Frage an Hans Friedl bezüglich Umwelt

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Hans Friedl
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Frage an Hans Friedl von Dieter K. bezüglich Umwelt

Sehr geehrter Herr Friedl!

Die Freien Wähler haben sich ja auf die Fahnen geschrieben,"Bayern für die Menschen zu gestalten,weil sie für die FW im Mittelpunkt allen politischen Handels stehen."

Aber sollte man nicht auch unsere Mitgeschöpfe,die Tiere ebenfalls in den Mittelpunkt stellen und auch darauf achten,dass eine lebenswerte Umwelt für Mensch und Tier erhalten bleibt?

Wenn Tiere und Insekten aussterben,weil sie durch Monokulturen oder andere Maßnahmen keine ausreichende Nahrung mehr finden in unserem schönen Bayern,dann nützt es doch gar nichts,wenn wir Menschen nur an uns denken und nur uns in den Mittelpunkt stellen!

Wie können wir es schaffen,dass nicht nur wir Menschen ein lebenswertes Umfeld vorfinden und erhalten,sondern auch unsere Mitgeschöpfe,die Tiere und Insekten,eine Umwelt haben,inder sie überleben können und sich wohlfühlen!?!

Für die Beantwortung meiner Frage bedanke ich mich ganz herzlich und wünsche Ihnen für den 14.10.2018 viel Glück und Erfolg!

Mit freundlichen Grüssen

D. K.

Frage von Dieter K. am
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Antwort vom
Zeit bis zur Antwort: 16 Stunden 57 Minuten

Sehr geehrter Herr K.,

Die Tendenz zu Großbetrieben mit mehreren Hundert ha Betriebsgröße oder Großerzeugerbetrieben in Milch- und Mastviehhaltung muss auf der politischen Ebene entgegengetreten werden. Keiner wünscht sich Agrarfabriken: kleinere bäuerliche Betriebe fördern die Artenvielfalt durch reichhaltige Fruchtfolgen in der Kulturlandschaft. Es geht unterm Strich darum, höchstwertige Lebensmittel zu erzeugen und dabei aktiven Umweltschutz zu leisten. Daneben wird die Landschaft dadurch auch für andere Wirtschaftszweige wie z.B. den Tourismus aufgewertet. Es geht auch anders: Eine aktive Agrarpolitik mit der Förderung der kleinen und mittleren Betriebe muss das Ziel sein!
Zudem kann Jeder in seinem Bereich einen Beitrag leisten! Im Alltag kann sich jeder beteiligen, ob am Balkon, im Vorgarten. Selbst im Dorf können vernetzte Lebensräume für Insekten geschaffen werden. Neben Mährobotern, sterilem Asphalt oder mit Herbiziden krautfrei gemachten Pflasterflächen gibt es genügend Alternativen, die leicht umgesetzt werden können. Es ist zu leicht, die Schuld immer bei der Landwirtschaft und in der Industrie zu suchen. Wir sollten auch im Privaten einfach mal Natur zulassen. Auch wenn der Nachbar dann vielleicht sagt: "Was für ein Schlamper"! Jeder hat täglich die Chance etwas zu tun! Wir müssen aufhören, Ökologie und Ökonomie gegeneinander auszuspielen.
Gemeinsam schaffen wir mehr. Mein Ziel ist es, der Ökologie eine größere Bedeutung zu geben.
"Wenn die Biene von der Erde verschwindet hat der Mensch noch 4 Jahre zu leben" (Albert Einstein)!

Mit freundlichen Grüßen
Hans Friedl

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