Wie möchte deutschland denn jetzt ca 3 Millionen Menschen an Arbeit vermitteln, wenn sie nicht mal in der Lage sind eigene Probleme in der Regierung zu lösen??
Wirft schon Fragen auf
Lieber Frank,
ich verstehe gut, dass diese Frage aufkommt. Wenn rund drei Millionen Menschen arbeitssuchend sind, wirkt es widersprüchlich, wenn gleichzeitig politische Streitigkeiten in der Regierung dominieren. Die Bundesregierung hat viele Probleme, die sie entschlossener lösen müsste. Gerade bei Investitionen, Industriepolitik und sozialer Absicherung fehlt es an Klarheit und Tempo.
Aber: Wir als Linke haben grundlegend andere Antworten auf Arbeitslosigkeit. Für uns steht nicht Druck und Sanktion im Mittelpunkt, sondern gute Arbeit, Qualifizierung und soziale Sicherheit. Wir setzen uns ein für einen deutlich höheren Mindestlohn, starke Tarifbindung, eine Investitionsoffensive in Infrastruktur und Klimaschutz sowie für eine Arbeitsmarktpolitik, die Weiterbildung und öffentlich geförderte Beschäftigung stärkt.
Mehr zu unseren Positionen finden Sie hier:
Arbeitsmarkt & soziale Sicherung (Bundestagsfraktion):
https://www.dielinkebt.de/themen/arbeit/
Positionen zu Arbeit und sozialer Gerechtigkeit (Partei Die Linke):
https://www.die-linke.de/themen/arbeit/
Steuer- und Verteilungsgerechtigkeit (Finanzierung unserer Vorschläge):
https://www.die-linke.de/themen/steuern/
Unser Ansatz ist klar: Der Staat darf nicht nur verwalten, sondern muss investieren: in gute Jobs, Bildung, Transformation der Industrie und soziale Sicherheit. Arbeitslosigkeit ist kein individuelles Versagen, sondern häufig Folge politischer Entscheidungen. Genau deshalb braucht es andere politische Prioritäten.
Herzliche Grüße
Heidi Reichinnek
Mitglied des Deutschen Bundestages
