Label
Was tun SIE und Ihre AfD FÜR eine adäquate Solar-Förderung, bundesweit, u. in RLP? Im Wahlprogramm Feb. 2025, sowie Ihrem aktuellem Grundsatzprogramm der AfD, konnte ich dazu NICHTS Konkretes finden.

Portrait von Jörg Zirwes
Jörg Zirwes
AfD
100 %
/ 5 Fragen beantwortet
Zum Profil
Frage von Thorsten B. •

Was tun SIE und Ihre AfD FÜR eine adäquate Solar-Förderung, bundesweit, u. in RLP? Im Wahlprogramm Feb. 2025, sowie Ihrem aktuellem Grundsatzprogramm der AfD, konnte ich dazu NICHTS Konkretes finden.

Sehr geehrter Herr Zirwes,

ich habe großes Interesse, eine Solaranlage zu installieren, da solche Anlagen ja nachweislich eine Win-Win-Situation sind:

1.) Der in Deutschland pro Kopf zu hohe CO2-Fußabdruck (2023 immernoch 3⅓ x größer als z.B. in Indien) wird dadurch individuell für mich gesenkt, und auch beim obligatorischen Ausstieg aus Fossilen Energien (Stichwort: "Energiewende", die ja nachweislich unabdingbar ist), wird dadurch, zu Gunsten aller, massiv mitgewirkt.

2.) Nach einer überschaubaren Anzahl an Jahren (bis zum "Return on Investment"), spare ich dann erhebliches Geld (an obligatorischen Stromkosten), was mir SEHR entgegenkommt, da ich als "normaler" Arbeiter keine Reichtümer verdiene.

Mein mögliches Eigenanteil-Budget für eine Solaranlage ist aber entsprechend begrenzt, da ich als Pflegender Angehöriger kein sehr hohes Einkommen (u. Ersparnisse) habe.

Deshalb meine oben aufgeführte Frage an Sie und Ihre Partei.

Freundliche Grüße aus dem zeller Moseltal

Thorsten B.

Portrait von Jörg Zirwes
Antwort von AfD

Sehr geehrter Herr B.,

vielen Dank für Ihre Frage und die Schilderung Ihrer persönlichen Situation.

Die AfD setzt sich nicht für neue oder zusätzliche Solar-Subventionen ein. Deshalb finden Sie in unserem Bundestagswahlprogramm auch kein eigenes Förderprogramm für private Photovoltaikanlagen. Wir halten es grundsätzlich nicht für richtig, einzelne Energieformen dauerhaft über Subventionen, Einspeisevorrang und staatliche Sonderregeln zu steuern.

Das bedeutet aber nicht, dass (wir)ich private Solaranlagen auf bestehenden Dächern grundsätzlich ablehne. Wenn eine Anlage für den Eigentümer wirtschaftlich sinnvoll ist, insbesondere durch Eigenverbrauch und geringere Stromkosten, ist das eine nachvollziehbare private Entscheidung, die zu akzeptieren ist. Der Staat sollte solche Vorhaben nicht durch unnötige Bürokratie erschweren.

Unser Ansatz ist deshalb ein anderer: Wir wollen insgesamt niedrigere Energiepreise, weniger staatliche Belastungen auf Strom, weniger Bürokratie und verlässliche Rahmenbedingungen. Gerade Bürger mit normalem Einkommen profitieren aus meiner Sicht mehr von dauerhaft bezahlbarer Energie als von komplizierten Förderprogrammen, bei denen oft nur ein Teil der Bürger zum richtigen Zeitpunkt Zugang erhält.

Unabhängig davon gibt es derzeit weiterhin bestehende Instrumente wie Einspeisevergütung, steuerliche Erleichterungen, KfW-Kredite und teilweise kommunale Programme. Für Ihren konkreten Fall würde ich daher empfehlen, zusätzlich die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz oder die Energieagentur Rheinland-Pfalz einzubeziehen, um die aktuelle Förderlage vor Ort prüfen zu lassen.

Ich bitte die späte Bentwortung zu entschuldigen.

Mit besten Grüßen aus Berlin in die Heimat
 

Jörg Zirwes MdB

Was möchten Sie wissen von:
Portrait von Jörg Zirwes
Jörg Zirwes
AfD

Weitere Fragen an Jörg Zirwes