Ihr Programm will Sachsen-Anhalt zum Standort für neue Kernreaktoren machen und heimisches Fracking-Gas nutzen. Würden Sie solche Projekte auch im Wahlkreis 25 unterstützen?
Soweit es mir bekannt ist, gibt es im Wahlkreis 25 Jessen keine nennenswerten Schiefergasvorkommen.
Für die Kernkraft gilt: wenn geeignete Standorte, hohe Sicherheitsstandards, wirtschaftliche Tragfähigkeit und – wo erforderlich – lokale Akzeptanz gegeben sind, würden wir entsprechende Projekte unterstützen. Kleine, modulare Reaktoren sind flexibler, sicherer und besser in bestehende Infrastruktur integrierbar als alte Großkraftwerke. Sie könnten Industrie und Wärmebedarf in der Region (z. B. Chemie, Logistik, Gewerbe) zuverlässig und emissionsarm versorgen.
