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Wie steht es um Bahnprojekte Regio S bahn lübeck und S bahn kiel und Reaktevierung Ratzeburg-Schaalsee und Tönnig-heide

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Nelly Waldeck
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Frage von Michael E. •

Wie steht es um Bahnprojekte Regio S bahn lübeck und S bahn kiel und Reaktevierung Ratzeburg-Schaalsee und Tönnig-heide

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Antwort von BÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN

Sehr geehrter Herr E.

 

die Regio S-Bahn Lübeck und die S-Bahn Kiel stehen beide als zu planende Projekte im Entwurf des neuen Landesnahverkehrsplans. Das bedeutet, die Planungen für die ersten Aste werden jetzt auf den Weg gebracht und bei bestehenden Bauprojekten mitbedacht. Das ist ein Fortschritt zum bisherigen LNVP. Wir werden versuchen die zusätzlichen Verkehre, die durch die S-Bahnen entstehen, finanziell abzusichern, sodass sie in den 30ern auch fahren werden. Bei der Regio S-Bahn Lübeck wollen wir noch prüfen, ob die Verbindung nach St. Jürgen bis Lübeck Schlutup verlängert werden könnte. Außerdem hat der Ast Lübeck-Malente leider einen Kapazitätsengpass auf der Strecke nach Bad Schwartau, der durch den Bau der FFBQ Hinterlandanbindung geschaffen wird. Hier brauchen wir dringend noch eine Lösung, auf die wir die DB immer wieder hinweisen. 

Retzeburg Schalsee (bzw. Zarrentin) wurde seitens Mecklenburg-Vorpommerns untersucht und das Land S-h hätte sich ggf. angeschlossen, wäre es dort bis zur Landesgrenze reaktiviert worden. Die Planungen wurden bislang allerdings nicht weiterverfolgt. Die Strecke Heide-Tönning ist unter den vielen stillgelegten Strecken im Land leider nicht unbedingt eine der Strecke mit dem höchsten Verkehrsinteresse. Wir werden erst einmal Neumünster-Ascheberg und Geesthacht Bergedorf planen und hoffentlich reaktivieren. Das Problem bei dieser Reaktivierung ist ja neben der Kostenherausforderung mit der Bahn über die Eider zu kommen, dass die Frage ist, wie ein effektiver Verkehr gefahren werden kann. Ich fürchte die Marschbahn ist zu ausgelastet um dort eine Flügelung zu machen und rein als Pendelverkehr Heide-Tönning wirkt das auf mich sehr klein und steht dann natürlich finanziell in Konkurrenz zu Taktverdichtungen auf anderen Strecken in der Region. Am Ende benötigen wir einfach deutlich höhere finanzielle Mittel um mehr Ausbauprojekte und eine höhere Taktung leisten zu können. 

Vielen Dank für ihr Engagement für die Schiene!

 Nelly Waldeck 

 

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