Sehr geehrter Herr Röttgen, wie wollen Sie sicherstellen, dass Menschen in Bonn unabhängig vom Einkommen Zugang zu Psychotherapie behalten, wenn sich das Angebot durch Kürzungen verringert?
Als Psychotherapeutin mit Kassenzulassung (hälftiger Versorgungsauftrag) warne ich eindringlich vor den Folgen der geplanten Budgetierung. In der beigefügten Quelle (Link unten) wird dargelegt, wie die Versorgungssicherheit durch diese Sparmaßnahmen massiv gefährdet wird. Die Budgetierung würde zu weiterer Unterversorgung psychisch kranker Menschen führen, während der Bedarf in der Bevölkerung steigt.
Ich fordere Sie auf, die psychotherapeutische Versorgung dauerhaft von der Budgetierung auszunehmen und sie damit zu stärken, wie es im Koalitionsvertrag ursprünglich vorgesehen war. Psychische Gesundheit darf kein Verhandlungsobjekt für Lobbyinteressen sein.
Ich bin in Bonn niedergelassen.Quelle: https://couch-und-agora.de/angriff-psychotherapeutische-versorgung-2026/
