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Ich habe Angst vor der Zukunft, wenn das GKV Gesetz so beschlossen wird. Werden Sie in der Abstimmung dagegen stimmen? Versorgung und psychotherapeutische Versorgung retten?

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Frage von Marla F. •

Ich habe Angst vor der Zukunft, wenn das GKV Gesetz so beschlossen wird. Werden Sie in der Abstimmung dagegen stimmen? Versorgung und psychotherapeutische Versorgung retten?

Bitte setzen Sie sich dafür ein, dass das GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz in dieser Form nicht beschlossen wird.

Die geplanten Sparmaßnahmen gefährden die Gesundheitsversorgung insgesamt. Kürzungen und Budgetierungen verschlechtern den Zugang zu ärztlicher und psychotherapeutischer Behandlung, verlängern Wartezeiten und erhöhen den Druck auf Praxen. Besonders die geplante Abschaffung der Mindestvergütung für psychotherapeutische Leistungen bedroht Therapieplätze und die Versorgung psychisch erkrankter Menschen. Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen treffen letztlich die Versicherten: Behandlungen verzögern sich, Erkrankungen können sich verschlimmern und langfristig entstehen sogar höhere Kosten. Gesundheit ist keine Sparmaßnahme. Bitte verhindern Sie, dass die Versorgung der GKV-Versicherten weiter verschlechtert wird. Psychotherapie rettet Leben.

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Antwort von CDU

Sehr geehrte Frau F., 

vielen Dank für Ihre Nachricht.

Mit dem GKV-Stabilisierungsgesetz werden psychotherapeutische Leistungen zwar wieder in die morbiditätsbedingte Gesamtvergütung (MGV) überführt. Gleichzeitig wird das heutige Leistungsvolumen jedoch dauerhaft als fester Vergütungsanteil in der MGV abgesichert. Damit soll verhindert werden, dass psychotherapeutische Leistungen gegenüber anderen Arztgruppen an Vergütung verlieren.

Zudem sollen wichtige Bereiche weiterhin ausdrücklich extrabudgetär vergütet werden. Das betrifft insbesondere die Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie, die Versorgung schwer psychisch erkrankter Menschen sowie dringliche Behandlungsfälle (siehe Entschließungsantrag in Ausschussdrucksache 21 (14) 99).

Unabhängig davon müssen die im Koalitionsvertrag vereinbarten Reformen zur Verbesserung der psychotherapeutischen Versorgung nun zügig umgesetzt werden.

Mit freundlichen Grüßen

Pascal Reddig

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