Was werden Sie unternehmen, um ihre Parteispitze daran zu hindern das IFG auszuhöhlen?
Die "Reform" zum Informationsfreiheitsgesetz soll juristischen Personen, demnach selbst NGOs den Zugang zu Informationen verwehren. In der Vergangenheit haben "juristische Personen" Korruptionsskandale aufgedeckt. Auch die Gebühr soll exorbitant steigen, wodurch die Hürde für Journalisten, besonders für freie Journalisten ohne Konzern im Hintergrund, zu hoch für Recherchen zu Fehlverhalten von Politikern und Korruption werden würde. Es wird daher in der Öffentlichkeit die These aufgestellt, dass Ihre Parteikollegen ihre Lobbyarbeit und Korruption durch diese "Reform" vertuschen wollen. Vor dem Hintergrund, dass das IFG für Transparenz sorgen soll, die mit dieser Reform massiv eingeschränkt werden würde, halte ich diese "Anschuldigungen" leider für eine belastbare These. Daher fordere ich Sie als meinen Abgeordneten auf, Stellung zu beziehen.
Sehr geehrte Frau K.,
vielen Dank für Ihre Eingabe. Ich habe in den vergangenen Jahren ca. 400 Fragen auf Abgeordnetenwatch beantwortet und gehörte damit hinsichtlich der Antwortquote immer zu den Spitzenreitern. Ich habe mich entschieden, dies nicht mehr fortzuführen.
Ich möchte mich bei allen bedanken, die bisher auf diesem Portal Fragen gestellt haben. Selbstverständlich stehe ich Ihnen gerne auch zukünftig direkt per E-Mail über die bekannten Adressen für weitere Fragen und Anregungen zur Verfügung.
Mit freundlichen Grüßen
Ralph Brinkhaus, MdB
