Warum handelt die CDU/CSU beim KfW-Studienkredit nicht, obwohl viele Studierende aus Mangel an Alternativen in hohe Zinslast und einen nicht freiwillig gewählten Schuldenberg geraten?
Die CDU/CSU hat 2023 selbst festgestellt, dass die Entwicklung des KfW-Studienkredits viele Studierende in erhebliche finanzielle Not bringt, und die damalige Bundesregierung dafür scharf kritisiert. Umso größer ist heute der politische Widerspruch: Obwohl die Union inzwischen selbst Regierungsverantwortung trägt, fehlt weiterhin eine wirksame Entlastung. Besonders problematisch ist, dass viele Betroffene diesen Kredit gerade nicht freiwillig aufnehmen. Wer kein BAföG erhält, häufig auch keinen Anspruch auf Wohngeld oder andere Unterstützung hat und familiär nicht aufgefangen wird, gerät oft mangels Alternativen in den Studienkredit. Die Folge ist nicht nur eine vorübergehende Finanzierungshilfe, sondern vielfach ein erheblicher Schuldenberg samt hoher Zinslast. Warum bleibt eine Lösung aus, obwohl die CDU/CSU die Problemlage selbst klar erkannt und benannt hat?
