Gesetz zur Novellierung haushaltsrechtlicher Vorschriften

In der Bremischen Bürgerschaft wurde über ein Gesetz zur Novellierung haushaltsrechtlicher Vorschriften abgestimmt. Der Gesetzentwurf sieht vor, das bremische Haushaltsrecht an die geänderten Vorgaben der Schuldenbremse im Grundgesetz anzupassen und neue Regeln für die Finanzbeziehungen zwischen Land und Kommunen einzuführen.

Kernpunkt ist, dass Bremen künftig einen begrenzten strukturellen Kreditspielraum nutzen darf. Dieser orientiert sich an einer Obergrenze von bis zu 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, die bundesrechtlich festgelegt wurde. Gleichzeitig bleibt für die Stadtgemeinden Bremen und Bremerhaven grundsätzlich das Ziel bestehen, ihre Haushalte ohne neue Schulden auszugleichen. Zudem sieht das Gesetz vor, dass die Kommunen unter bestimmten Bedingungen finanzielle Zuweisungen vom Land erhalten können, etwa wenn sie ihre Haushalte ordnungsgemäß ausgleichen. Ergänzend werden die Regeln für die kommunale Finanzaufsicht konkretisiert, etwa bei Genehmigungen von Haushalten oder bei Eingriffsmöglichkeiten des Senats. Insgesamt soll das Gesetz mehr finanzielle Flexibilität schaffen, gleichzeitig aber die Haushaltsdisziplin und staatliche Kontrolle sichern.

Das Gesetz wurde mit 46 Ja-Stimmen angenommen, 35 Abgeordnete stimmten mit Nein.

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Dafür gestimmt
46
Dagegen gestimmt
35
Enthalten
0
Nicht beteiligt
6
Abstimmungsverhalten von insgesamt 87 Abgeordneten.
Name Absteigend sortieren FraktionWahlkreisStimmverhalten
Portrait von Ute Reimers-BrunsUte Reimers-BrunsSPD1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Claas RohmeyerClaas RohmeyerCDU1 - Bremen Dagegen gestimmt
Portrait von Klaus-Rainer RuppKlaus-Rainer RuppDie Linke1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Meltem SağiroğluMeltem Sağiroğlufraktionslos1 - Bremen Dagegen gestimmt
Portrait von Senihad SatorSenihad SatorSPD1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Ralph SaxeRalph SaxeBÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Thore SchäckThore SchäckFDP1 - Bremen Dagegen gestimmt
Portrait von Maike SchaeferMaike SchaeferBÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN1 - Bremen Dafür gestimmt
Sven SchellenbergSven SchellenbergBündnis Deutschland1 - Bremen Dagegen gestimmt
Portrait von Anja SchiemannAnja SchiemannSPD1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Christine SchnittkerChristine SchnittkerCDU2 - Bremerhaven Dagegen gestimmt
ProfilbildMarcel SchröderFDP1 - Bremen Dagegen gestimmt
Portrait von Sascha SchusterSascha Schusterfraktionslos2 - Bremerhaven Dagegen gestimmt
Portrait von Mehmet-Ali SeyrekMehmet-Ali SeyrekSPD1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Volker StahmannVolker StahmannSPD1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Janina StrelowJanina StrelowSPD2 - Bremerhaven Dafür gestimmt
Portrait von Heiko StrohmannHeiko StrohmannCDU1 - Bremen Dagegen gestimmt
Portrait von Miriam StrungeMiriam StrungeDie Linke1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Tim SültenfußTim SültenfußDie Linke1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Maja TegelerMaja TegelerDie Linke1 - Bremen Nicht beteiligt
Portrait von Hetav TekHetav TekCDU1 - Bremen Dagegen gestimmt
Foto einer jungen Frau mit schulterlangen, blonden Haaren, einem roten T-Shirt und einer schwarzen Jacke.Franziska TellBÜNDNIS 90/­DIE GRÜNEN1 - Bremen Dafür gestimmt
Portrait von Nurtekin TepeNurtekin TepeSPD1 - Bremen Dafür gestimmt
Julia Tiedemann (35) - Stadtverordnete und Kandidatin für Bürgerschaft und Stadtverordnetenversammlung der BÜRGER IN WUT ( BIW ) in Bremerhaven ( Land Bremen )Julia TiedemannBündnis Deutschland2 - Bremerhaven Dagegen gestimmt
Portrait von Jan TimkeJan TimkeBündnis Deutschland2 - Bremerhaven Nicht beteiligt