| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Tim Klüssendorf | SPD | 11 - Lübeck | Dafür gestimmt |
![]() | Maximilian Kneller | AfD | 131 - Bielefeld – Gütersloh II | Dafür gestimmt |
![]() | Sieghard Knodel | fraktionslos | Enthalten | |
| | Axel Knoerig | CDU/CSU | 33 - Diepholz – Nienburg I | Dafür gestimmt |
| | Ferat Koçak | Die Linke | 81 - Berlin-Neukölln | Nicht beteiligt |
| | Heinrich Koch | AfD | 275 - Mannheim | Dafür gestimmt |
| | Bärbel Kofler | SPD | 224 - Traunstein | Dafür gestimmt |
| | Jürgen Kögel | AfD | 267 - Heilbronn | Dafür gestimmt |
| | Achim Köhler | AfD | 277 - Rhein-Neckar | Dafür gestimmt |
| | Cansın Köktürk | Die Linke | 139 - Bochum I | Dagegen gestimmt |
![]() | Daniel Kölbl | CDU/CSU | 7 - Pinneberg | Dafür gestimmt |
| | Hans Koller | CDU/CSU | 228 - Passau | Dafür gestimmt |
| | Enrico Komning | AfD | 16 - Mecklenburgische Seenplatte I – Vorpommern-Greifswald II | Dafür gestimmt |
| | Jörn König | AfD | 41 - Stadt Hannover I | Dafür gestimmt |
| | Anne König | CDU/CSU | 125 - Borken II | Dafür gestimmt |
| | Markus Koob | CDU/CSU | 175 - Hochtaunus | Dafür gestimmt |
| | Chantal Kopf | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 281 - Freiburg | Dagegen gestimmt |
| | Stefan Korbach | CDU/CSU | 178 - Wiesbaden | Dafür gestimmt |
| | Carsten Körber | CDU/CSU | 164 - Zwickau | Dafür gestimmt |
| | Thomas Korell | AfD | 66 - Altmark – Jerichower Land | Dafür gestimmt |
| | Konrad Körner | CDU/CSU | 241 - Erlangen | Dafür gestimmt |
| | Steffen Kotré | AfD | 62 - Dahme-Spreewald – Teltow-Fläming III | Dafür gestimmt |
| | Rainer Kraft | AfD | Dafür gestimmt | |
| | Maximilian Krah | AfD | 162 - Chemnitzer Umland – Erzgebirgskreis II | Dafür gestimmt |
| | Anette Kramme | SPD | 236 - Bayreuth | Dafür gestimmt |
Beschlussempfehlung zu zweitem Antrag: Sonderregel bei sehr großen Erbschaften beibehalten
Im Rahmen einer Debatte zur Steuerpolitik hat die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN insgesamt vier Anträge und drei Gesetzentwürfe zur namentlichen Abstimmung vorgelegt.
Der zweite Antrag (PDF) der Grünen beschäftigt sich mit der Erbschaft- und Schenkungsteuer. Dabei geht es um eine besondere Steuerregel für sehr große Betriebsvermögen ab 26 Millionen Euro. Wer ein Unternehmen oder Anteile daran erbt oder geschenkt bekommt, kann unter bestimmten Voraussetzungen von der Erbschaft- oder Schenkungsteuer verschont werden. Bei Vermögen von mehr als 26 Millionen Euro gibt es zusätzlich die sogenannte „Verschonungsbedarfsprüfung“: Kann die erbende oder beschenkte Person nachweisen, dass sie die Steuer nicht aus ihrem verfügbaren Vermögen bezahlen kann, kann ihr die Steuer ganz oder teilweise erlassen werden. Bei Erbschaften über 26 Millionen Euro sei durch die Verschonungsbedarfsprüfung im Jahr 2024 in 95 Prozent der Fälle die Steuer erlassen worden. Die Sonderregel habe die Bundesländer rund 3,4 Milliarden Euro Mindereinnahmen gekostet.
Die Grünen wollen diese zusätzliche Sonderregel abschaffen. Statt eines Steuererlasses soll es großzügige Möglichkeiten geben, die Steuer über einen längeren Zeitraum zu zahlen. Andere Vergünstigungen für geerbtes Betriebsvermögen sollen von dem Antrag zunächst unberührt bleiben.
Namentlich abgestimmt wurde über die Beschlussempfehlung (PDF) des Finanzausschusses, welcher die Ablehnung des Antrags empfohlen hatte. Die Beschlussempfehlung wurde mit 445 Ja-Stimmen zu 132 Nein-Stimmen bei einer Enthaltung von Sieghard Knodel (fraktionslos) angenommen. Damit wurde der zweite Antrag der Grünen abgelehnt.
