| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Johannes Schätzl | SPD | 228 - Passau | Dagegen gestimmt |
| | Ulle Schauws | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 113 - Krefeld II – Wesel II | Enthalten |
| | Nina Scheer | SPD | 10 - Herzogtum Lauenburg – Stormarn-Süd | Dagegen gestimmt |
| | Raimond Scheirich | AfD | 251 - Augsburg-Stadt | Dagegen gestimmt |
| | Christiane Schenderlein | CDU/CSU | 150 - Nordsachsen | Dagegen gestimmt |
| | Volker Scheurell | AfD | 70 - Anhalt – Dessau – Wittenberg | Dagegen gestimmt |
| | Ulrike Schielke-Ziesing | AfD | 17 - Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III | Dagegen gestimmt |
| | Lars Schieske | AfD | 64 - Cottbus – Spree-Neiße | Dagegen gestimmt |
| | Carina Schießl | AfD | 232 - Regensburg | Dagegen gestimmt |
| | Manfred Schiller | AfD | 234 - Weiden | Dagegen gestimmt |
| | David Schliesing | Die Linke | 67 - Börde – Salzlandkreis | Dafür gestimmt |
| | Christoph Schmid | SPD | 253 - Donau-Ries | Dagegen gestimmt |
| | Nils Schmid | SPD | 262 - Nürtingen | Dagegen gestimmt |
| | Uwe Schmidt | SPD | 55 - Bremen II – Bremerhaven | Dagegen gestimmt |
| | Dagmar Schmidt | SPD | 171 - Lahn-Dill | Dagegen gestimmt |
| | Henri Schmidt | CDU/CSU | 10 - Herzogtum Lauenburg – Stormarn-Süd | Dagegen gestimmt |
| | Jan Wenzel Schmidt | fraktionslos | 67 - Börde – Salzlandkreis | Dagegen gestimmt |
| | Julian Schmidt | AfD | 170 - Marburg | Dagegen gestimmt |
| | Paul Schmidt | AfD | Dagegen gestimmt | |
| | Sebastian Schmidt | CDU/CSU | 9 - Ostholstein – Stormarn-Nord | Dagegen gestimmt |
| | Stefan Schmidt | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 232 - Regensburg | Enthalten |
| | Carsten Schneider | SPD | 192 - Erfurt – Weimar – Weimarer Land II | Dagegen gestimmt |
| | Julia Schneider | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 75 - Berlin-Pankow | Enthalten |
| | Patrick Schnieder | CDU/CSU | 201 - Bitburg | Dagegen gestimmt |
| | Olaf Scholz | SPD | 61 - Potsdam – Potsdam-Mittelmark II – Teltow-Fläming II | Dagegen gestimmt |
Erster Entschließungsantrag der Linken zur GKV-Reform
Im Zusammenhang mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat die Fraktion Die Linke einen ersten Entschließungsantrag zur Finanzierung von Krankenhäusern und insbesondere des Krankenhauspersonals eingebracht.
Die Linke kritisiert die im Gesetz vorgesehenen Änderungen am Pflegebudget und an der Refinanzierung von Tarifsteigerungen. Nach Ansicht der Fraktion könnten diese zu mehr Arbeitsbelastung für Beschäftigte, weniger Personalspielräumen und einer Verschlechterung der Versorgung führen. Auch die Finanzierung sogenannter pflegeentlastender Maßnahmen, etwa von Stationsassistenzen, Servicekräften, Transportdiensten sowie Unterstützung bei Dokumentation und Organisation, solle dauerhaft gesichert werden.
Die Fraktion fordert die Bundesregierung deshalb unter anderem dazu auf, die tatsächlichen Pflegepersonalkosten sowie Tarifsteigerungen und tarifvertraglich vereinbarte Entlastungsregelungen vollständig zu refinanzieren. Darüber hinaus sollen nach dem Willen der Linken schrittweise die Personalkosten aller Krankenhausbeschäftigten aus dem System der Fallpauschalen (DRGs) ausgegliedert und über ein nach dem Prinzip der Selbstkostendeckung finanziertes Personalbudget abgedeckt werden. Zudem fordert die Linke eine Krankenhausfinanzierung, bei der medizinischer Bedarf, Versorgungsauftrag und Patient stärker im Vordergrund stehen. Die Finanzierung bedarfsnotwendiger Krankenhäuser, insbesondere in ländlichen Regionen und sozial benachteiligten Gebieten, solle dauerhaft gesichert und wirtschaftlich bedingte Klinikschließungen verhindert werden.
Der Entschließungsantrag wurde mit 462 Nein-Stimmen zu 58 Ja-Stimmen bei 80 Enthaltungen abgelehnt.