| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Josephine Ortleb | SPD | 296 - Saarbrücken | Dagegen gestimmt |
| | Florian Oßner | CDU/CSU | 227 - Landshut | Dagegen gestimmt |
| | Josef Oster | CDU/CSU | 198 - Koblenz | Dagegen gestimmt |
| | Karoline Otte | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 52 - Goslar – Northeim – Göttingen II | Enthalten |
| | Gerold Otten | AfD | 220 - München-Land | Dagegen gestimmt |
| | Cansu Özdemir | Die Linke | Nicht beteiligt | |
| | Mahmut Özdemir | SPD | 115 - Duisburg II | Dagegen gestimmt |
| | Aydan Özoğuz | SPD | 22 - Hamburg-Wandsbek | Dagegen gestimmt |
| | Christos Pantazis | SPD | 50 - Braunschweig | Dagegen gestimmt |
| | Luigi Pantisano | Die Linke | 258 - Stuttgart I | Dafür gestimmt |
| | Andreas Paul | AfD | 27 - Oldenburg – Ammerland | Dagegen gestimmt |
![]() | Denis Pauli | AfD | Dagegen gestimmt | |
| | Thomas Pauls | CDU/CSU | 176 - Wetterau I | Dagegen gestimmt |
| | Lisa Paus | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 79 - Berlin-Charlottenburg-Wilmersdorf | Enthalten |
| | Natalie Pawlik | SPD | 176 - Wetterau I | Dagegen gestimmt |
| | Jens Peick | SPD | 141 - Dortmund I | Dagegen gestimmt |
| | Sören Pellmann | Die Linke | 152 - Leipzig II | Nicht beteiligt |
| | Tobias Matthias Peterka | AfD | 236 - Bayreuth | Dagegen gestimmt |
| | Paula Piechotta | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 152 - Leipzig II | Enthalten |
| | Stephan Pilsinger | CDU/CSU | 219 - München-West/Mitte | Dagegen gestimmt |
| | Boris Pistorius | SPD | 42 - Stadt Hannover II | Dagegen gestimmt |
| | Christoph Ploß | CDU/CSU | 21 - Hamburg-Nord | Dagegen gestimmt |
| | Martin Plum | CDU/CSU | 110 - Viersen | Dagegen gestimmt |
| | Jan-Wilhelm Pohlmann | CDU/CSU | 166 - Waldeck | Dagegen gestimmt |
| | Filiz Polat | BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN | 38 - Osnabrück-Land | Nicht beteiligt |
Erster Entschließungsantrag der Linken zur GKV-Reform
Im Zusammenhang mit dem GKV-Beitragssatzstabilisierungsgesetz hat die Fraktion Die Linke einen ersten Entschließungsantrag zur Finanzierung von Krankenhäusern und insbesondere des Krankenhauspersonals eingebracht.
Die Linke kritisiert die im Gesetz vorgesehenen Änderungen am Pflegebudget und an der Refinanzierung von Tarifsteigerungen. Nach Ansicht der Fraktion könnten diese zu mehr Arbeitsbelastung für Beschäftigte, weniger Personalspielräumen und einer Verschlechterung der Versorgung führen. Auch die Finanzierung sogenannter pflegeentlastender Maßnahmen, etwa von Stationsassistenzen, Servicekräften, Transportdiensten sowie Unterstützung bei Dokumentation und Organisation, solle dauerhaft gesichert werden.
Die Fraktion fordert die Bundesregierung deshalb unter anderem dazu auf, die tatsächlichen Pflegepersonalkosten sowie Tarifsteigerungen und tarifvertraglich vereinbarte Entlastungsregelungen vollständig zu refinanzieren. Darüber hinaus sollen nach dem Willen der Linken schrittweise die Personalkosten aller Krankenhausbeschäftigten aus dem System der Fallpauschalen (DRGs) ausgegliedert und über ein nach dem Prinzip der Selbstkostendeckung finanziertes Personalbudget abgedeckt werden. Zudem fordert die Linke eine Krankenhausfinanzierung, bei der medizinischer Bedarf, Versorgungsauftrag und Patient stärker im Vordergrund stehen. Die Finanzierung bedarfsnotwendiger Krankenhäuser, insbesondere in ländlichen Regionen und sozial benachteiligten Gebieten, solle dauerhaft gesichert und wirtschaftlich bedingte Klinikschließungen verhindert werden.
Der Entschließungsantrag wurde mit 462 Nein-Stimmen zu 58 Ja-Stimmen bei 80 Enthaltungen abgelehnt.
