| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Lena Düpont | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Matthias Ecke | S&D | Dafür gestimmt | |
| | Christian Ehler | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Engin Eroglu | Renew | Dafür gestimmt | |
| | Markus Ferber | EVP | Dafür gestimmt | |
![]() | Ruth Firmenich | fraktionslos | Dafür gestimmt | |
| | Daniel Freund | Grüne/EFA | Dafür gestimmt | |
| | Tomasz Froelich | ESN | Enthalten | |
| | Robert Gabel | The Left | Dafür gestimmt | |
| | Heinz Michael Gahler | EVP | Nicht beteiligt | |
| | Alexandra Geese | Grüne/EFA | Dafür gestimmt | |
| | Jens Geier | S&D | Nicht beteiligt | |
| | Thomas Geisel | fraktionslos | Dafür gestimmt | |
| | Niels Geuking | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Jens Gieseke | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Andreas Glück | Renew | Dafür gestimmt | |
| | Martin Günther | The Left | Dafür gestimmt | |
| | Svenja Hahn | Renew | Dafür gestimmt | |
| | Martin Häusling | Grüne/EFA | Dafür gestimmt | |
| | Niclas Herbst | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Norbert Herhammer | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Monika Hohlmeier | EVP | Dafür gestimmt | |
| | Marc Jongen | ESN | Enthalten | |
| | Alexander Jungbluth | ESN | Enthalten | |
| | Mary Khan-Hohloch | ESN | Enthalten |
Mehr Geld für das EU-Austauschprogramm Erasmus+
Das EU-Parlament hat die Zukunft des EU-Förderprogramms Erasmus+ für die Jahre 2028 bis 2034 festgelegt. Mit dem Programm können junge Menschen beispielsweise einen Teil ihrer Ausbildung oder ihres Studiums im Ausland verbringen. Auch Projekte in den Bereichen Jugend, Sport und Freiwilligenarbeit werden gefördert.
Der Kulturausschuss fordert, dass künftig mehr Menschen an Erasmus+ teilnehmen können, unabhängig von ihrem Einkommen, ihrer Herkunft oder ihrem Wohnort. Dafür soll das Programm rund 47 Milliarden Euro erhalten. Das wäre deutlich mehr als bisher: Für die Jahre 2021 bis 2027 stehen Erasmus+ rund 26 Milliarden Euro zur Verfügung. Die EU-Kommission schlägt für die neue Förderperiode rund 41 Milliarden Euro vor.
Außerdem sollen die finanziellen Hilfen für die Teilnehmenden stärker an die tatsächlichen Lebenshaltungskosten angepasst werden. So sollen beispielsweise die Mieten und Preise am jeweiligen Aufenthaltsort stärker berücksichtigt werden. Der Ausschuss fordert zudem, dass feste Anteile des Geldes für Bildung, Jugendarbeit und Sport reserviert werden. Damit soll sichergestellt werden, dass alle Bereiche ausreichend gefördert werden.
Mit der Abstimmung legt das Parlament seine Position für die Verhandlungen mit dem Rat der EU fest. Wie viel Geld Erasmus+ ab 2028 tatsächlich erhält und wie es verteilt wird, muss allerdings noch ausgehandelt werden.
Achtung: Die rechts dargestellten Abstimmungsergebnisse spiegeln nur das Abstimmungsverhalten der deutschen EU-Abgeordneten wider und nicht das aller 720 EU-Abgeordneten.
Der Bericht wurde insgesamt mit 454 Ja-Stimmen zu 34 Nein-Stimmen bei 93 Enthaltungen angenommen. Von den deutschen EU-Abgeordneten stimmten 70 dafür und nur Dennis Radtke (EVP) dagegen. Es gab 13 Enthaltungen.
