| Name Absteigend sortieren | Fraktion | Wahlkreis | Stimmverhalten | |
|---|---|---|---|---|
| | Matthias Ecke | S&D | Dafür gestimmt | |
| | Christian Ehler | EVP | Dagegen gestimmt | |
| | Engin Eroglu | Renew | Nicht beteiligt | |
| | Sebastian Everding | The Left | Dagegen gestimmt | |
| | Markus Ferber | EVP | Dagegen gestimmt | |
![]() | Ruth Firmenich | fraktionslos | Dagegen gestimmt | |
| | Daniel Freund | Grüne/EFA | Enthalten | |
| | Tomasz Froelich | ESN | Dagegen gestimmt | |
| | Heinz Michael Gahler | EVP | Dagegen gestimmt | |
| | Alexandra Geese | Grüne/EFA | Enthalten | |
| | Jens Geier | S&D | Nicht beteiligt | |
| | Thomas Geisel | fraktionslos | Dagegen gestimmt | |
| | Niels Geuking | EVP | Dagegen gestimmt | |
| | Jens Gieseke | EVP | Dagegen gestimmt | |
| | Andreas Glück | Renew | Dagegen gestimmt | |
| | Martin Günther | The Left | Dagegen gestimmt | |
| | Svenja Hahn | Renew | Dagegen gestimmt | |
| | Martin Häusling | Grüne/EFA | Enthalten | |
| | Niclas Herbst | EVP | Dagegen gestimmt | |
| | Monika Hohlmeier | EVP | Dagegen gestimmt | |
| | Marc Jongen | ESN | Dagegen gestimmt | |
| | Alexander Jungbluth | ESN | Dagegen gestimmt | |
| | Mary Khan-Hohloch | ESN | Dagegen gestimmt | |
| | Stefan Köhler | EVP | Dagegen gestimmt | |
| | Moritz Körner | Renew | Dagegen gestimmt |
Verlängerung der freiwilligen Chatkontrolle als Maßnahme gegen Kindesmissbrauch
Das EU-Parlament hat über einen Vorschlag zur Verlängerung einer bestehenden Sonderregel zur Bekämpfung von sexuellem Kindesmissbrauch im Internet abgestimmt. Die Regelung – oft als „Chatkontrolle“ bezeichnet – erlaubte es Internetdiensten bisher freiwillig, Inhalte zu überprüfen, um Hinweise auf Missbrauch zu erkennen und zu melden.
In den Beratungen wurde auch über eine mögliche Verlängerung dieser Maßnahmen diskutiert. Das Parlament sprach sich grundsätzlich für eine kürzere Verlängerung bis August 2027 und einen engeren Anwendungsbereich aus, um die Eingriffe stärker zu begrenzen. In den Verhandlungen mit den EU-Staaten konnte jedoch keine Einigung erzielt werden.
Da keine gemeinsame Lösung gefunden wurde, läuft die bisherige Regelung nach dem 3. April 2026 aus. Parallel wird weiterhin über ein dauerhaftes EU-Gesetz verhandelt, das den Umgang mit sexuellem Kindesmissbrauch im Internet langfristig regeln soll.
Achtung: Die rechts dargestellten Abstimmungsergebnisse spiegeln nur das Abstimmungsverhalten der aktuell 95 deutschen EU-Abgeordneten wider und nicht das aller 720 EU-Abgeordneten.
Der Vorschlag zur Verlängerung wurde insgesamt mit 228 Ja-Stimmen zu 311 Nein-Stimmen bei 92 Enthaltungen abgelehnt. Von den deutschen EU-Abgeordneten stimmten 62 dagegen. 12 Abgeordenete der S&D-Fraktion stimmten dafür. Von den 12 Enthaltungen kamen 10 aus der Fraktion der Grünen/EFA und jeweils eine Enthaltung von Hans Neuhoff (ESN) und Manuela Ripa (EVP).
