Abkommen über die "Verhinderung der Hochseefischerei in der Arktis" angenommen

Der Entschließungsantrag des Europäischen Parlaments bestätigt dem Europäischen Rat seine Zustimmung zum Übereinkommen zur "Verhinderung der unregulierten Hochseefischerei im zentralen Nordpolarmeer". Bis ein wissenschaftlich fundiertes Bewirtschaftungssystem für diese Region feststeht, wird die kommerzielle Fischerei in den Hochseegewässern der Arktis durch das Abkommen verboten.

95% der Parlamentsabgeordneten stimmten der Empfehlung des Parlaments zur Annahme des Abkommens zu. Von den deutschen Europaabgeordneten stimmte niemand dagegen und nur zwei Abgeordnete enthielten sich.

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Dafür gestimmt
83
Dagegen gestimmt
0
Enthalten
2
Nicht beteiligt
11
Abstimmungsverhalten von insgesamt 96 Abgeordneten.
Name Fraktion Wahlkreis Stimmverhalten Absteigend sortieren
Portrait von Jörg Meuthen Jörg Meuthen AfD (EFDD) 1 - Bundesliste Enthalten
Portrait von Joachim Zeller Joachim Zeller CDU/CSU (EVP) 1 - Berlin Enthalten
Portrait von Christian Ehler Christian Ehler CDU/CSU (EVP) 1 - Brandenburg Nicht beteiligt
Portrait von Evelyne Gebhardt Evelyne Gebhardt SPD (S&D) 1 - Bundesliste Nicht beteiligt
Portrait von Hans-Olaf Henkel Hans-Olaf Henkel ALFA/FAMILIEN-PARTEI (EKR) 1 - Bundesliste Nicht beteiligt
Portrait von Thomas Händel Thomas Händel DIE LINKE (GUE/NGL) 1 - Bundesliste Nicht beteiligt
Portrait von Arndt Kohn Arndt Kohn SPD (S&D) 1 - Bundesliste Nicht beteiligt

Ende des Jahres 2017 hat die Europäische Union mit ihren Partnern in der Arktis (u.a. Kanada, China, USA, Norwegen) ein Abkommen geschlossen, um die unregulierte kommerzielle Fischerei in den Hochseegewässern der Arktis zu verhindern. Mit dem Abkommen soll bewirkt werden, dass die, für die kommerzielle Fischerei attraktive, arktische Hochsee geschützt wird. Die Arktis soll weiter erforscht werden und erst bei einem besseren Verständnis der biologischen Vielfalt und des Ökosystems der Arktis, darf die Möglichkeit der kommerziellen Fischerei erwägt werden.

Im Juni 2018 legte der Europäische Rat einen Beschluss zum Abschluss (d.h. zur Zustimmung) des Abkommens vor, dem 95% der Parlamentsabgeordneten nun am 12. Februar 2019 zugestimmt haben. Von den deutschen Europaabgeordneten stimmte niemand dagegen und nur zwei Abgeordnete, Jörg Meuthen (AfD) und Joachim Zeller (CDU), enthielten sich der Abstimmung.
Das Abkommen wird in Kraft treten, nachdem alle zehn Vertragsparteien das Abkommen unterzeichnet und ratifiziert haben.


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