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Grundsätzlich gilt: Arbeit ist ein ganz zentraler Baustein für gelungene Integration. Wer arbeiten kann, findet schneller Anschluss, lernt Sprache und Alltag besser kennen und kann sein Leben eigenständig gestalten. Deshalb unterstütze ich Maßnahmen, die Menschen den Einstieg in Arbeit erleichtern.
In Zukunft konzentrieren sich Integrationskurse vor allem auf Menschen, die eine positive Bleibeperspektive in Deutschland haben.
Integration ist Bringschuld. Der Staat hilft, aber ersetzen kann er sie nicht. Wer sich einbringt und unsere Regeln akzeptiert, erhält Unterstützung.
Dass Kurse teilweise nicht zustande kommen, weil Teilnehmende fehlen, ist integrationspolitisch kontraproduktiv.
Ihre Befürchtungen kann ich gut nachvollziehen. Ich halte diese Entscheidung integrations-, gesellschafts- und arbeitsmarktpolitisch für falsch: Die Integrations- und Sprachkurse sind für eine gelungene Integration und ein funktionierendes Miteinander unverzichtbar.