(...) vielen Dank für Ihre erneute Anfrage. Wie ich Ihnen bereits in meiner letzten Antwort geschrieben habe, kann die Aufgabe der zweiten Staatsangehörigkeit Nachteile mit sich bringen. Dies ist immer dann der Fall, wenn in dem jeweiligen Land bestimmte Rechte die betreffende Staatsangehörigkeit voraussetzen; Beispiele gibt es in folgenden Bereichen: (...)
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(...) Arbeitsparlament findet die eigentliche Arbeit und das hin und her wenden von Argumenten und dem Zuwenden zum politischen Gegner in erster Linie "hinter den Kulissen" in den Ausschüssen statt. Die "Bühne" Plenum dient in erster Linie der Information der Öffentlichkeit und der Wählerinnen und Wähler über die Positionen der Fraktionen. (...)
(...) Aber um Ihre direkte Frage zu beantworten: Als frei gewählter Abgeordneter fühle ich mich nicht an den viel zitierten Fraktionszwang gebunden, gleichwohl stimme ich üblicherweise mit meiner Partei, da ich die Ansichten fast immer teile. An "Spielchen" im Sitzungssaal beteilige ich mich nicht, ebenso verurteile ich beleidigende Zwischenrufe. Allerdings möchte ich dem Eindruck entgegentreten, dass es im Bundestag "Ungehörigkeiten" an der Tagesordnung sind. (...)
(...) Sie appellieren an die Disziplin der Bundestagsabgeordneten - dafür habe ich Verständnis. Gleichzeit möchte ich aber auch im Hinblick auf Ihre Erwartungshaltung (der Vergleich mit einer Schulklasse hinkt) darauf hinweisen, dass der Deutsche Bundestag in unserem politischen System ein Arbeitsparlament ist. (...)
(...) meine Aussage beruht vor allem auf den Erfahrungen vieler Menschen, die mir im Rahmen meiner Arbeit davon berichten, als wie schwer sie es empfinden, die deutsche Sprache zu erlernen. Für Zuwanderer nach Deutschland trifft es häufig zu, dass sie vor Absolvieren eines Sprachkurses seltener Vorkenntnisse im Deutschen haben. Bei der englischen Sprache sieht das häufig anders aus, da zumindest in vielen Fällen bereits Schulkenntnisse vorhanden sind. (...)
(...) Da der Deutsche Bundestag diese Beschlüsse nochmals absegnen muss, denken viele Bürgerinnen und Bürger, die Gesetze würden in Berlin beschlossen. Wenn Sie also bei der generellen Ausrichtung der Politik mitreden wollen, würde ich Ihnen dringend empfehlen, am 25. Mai von Ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen. (...)