Sehr geehrter Herr Kopper,
haben Sie vielen Dank für Ihre Frage. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich diese und auch weitere Fragen über Abgeordnetenwatch zukünftig nicht beantworten werde. Dies möchte ich Ihnen gerne erklären.
Sehr geehrter Herr Kopper,
haben Sie vielen Dank für Ihre Frage. Leider muss ich Ihnen mitteilen, dass ich diese und auch weitere Fragen über Abgeordnetenwatch zukünftig nicht beantworten werde. Dies möchte ich Ihnen gerne erklären.
(...) Die Tanklaster-Bombardierung und die damit verbundenen menschlichen Tragödien haben uns alle betroffen gemacht - so etwas muss unter allen Umständen vermieden werden. Natürlich stellt sich im Zuge derartiger Vorfälle auch immer wieder die Frage neu, wie unser Engagement in Afghanistan zu bewerten ist. (...)
(...) Und natürlich sind mir die Umfragen in der Bevölkerung zu diesem Engagement bekannt. Aber wir können nicht einfach von heut auf morgen unsere Truppen aus Afghanistan abziehen. Das wissen auch diejenigen, die plakativ einen sofortigen Abzug fordern. (...)
(...) Es sind diese Gruppen, von denen die Bundeswehr in Afghanistan angegriffen wird, weil ein stärker werdender afghanischer Staat ihnen die Existenzgrundlage entzieht. Jeder Tag, an dem wir die Streitkräfte und die Polizei Afghanistans bei ihrer Ausbildung unterstützen und ihnen helfen, die Kontrolle über ihr Land zurückzugewinnen, verkleinert den Handlungsspielraum für Taliban, Al-Qaida und Drogenbarone. (...)
(...) Daher hat Deutschland in der Afghanistanpolitik von Beginn an einen umfassenden und ganzheitlichen Ansatz verfolgt, der darauf abzielt, die zivilen Unterstützungsleistungen beim Wiederaufbau und der Demokratisierung mit den notwendigen militärischen Instrumenten abzusichern. Es geht in Afghanistan darum, in einem schwierigen regionalen Umfeld die Lebensbedingungen der Bevölkerung zu verbessern. (...)