(...) Da die Entscheidung in Ihrem Fall beim Gemeinsamen Bundesausschuss und damit der Gemeinsamen Selbstverwaltung der Gesetzlichen Krankenkassen (GKV) liegt, kann die Politik hier nicht unmittelbar einwirken. Daher ist es mir leider nicht möglich, auf Ihren konkreten Fall genauer einzugehen. Für den Unmut, der aus der von Ihnen geschilderten Situation resultiert, habe ich allerdings Verständnis. (...)
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(...) Die gesonderten Bestimmungen der Diamorhinabgabe sind insgesamt nicht geeignet, eine flächendeckende Versorgung der betroffenen Schwerstabhängigen zu gewährleisten. Schon in einer Großstadt wie Berlin ist es stellenweise sehr schwer, substituierende Ärzte zu finden. (...)
(...) Experten sind sich also uneinig über die Wirksamkeit der Homöopathie. Für uns Grüne ist jedoch wichtig, dass Bürger die Freiheit haben zwischen verschiedenen Behandlungsmethoden zu wählen. Dies habe ich auch in meiner letzten Antwort unterstrichen. (...)
(...) Im Gemeinsamen Bundesausschuss wird derzeit ein Bericht vorbereitet über die Auswirkungen der Richtlinienänderung zur diamorphingestützten Behandlung auf die Versorgungsstrukturen für die Substitutionsbehandlung Opiatabhängiger. In diesem Zusammenhang soll auch, wie von mir in einem Schreiben an den Gemeinsamen Bundesausschuss angeregt, eine Befragung derjenigen Träger erfolgen, die ein Interesse an der Schaffung neuer Einrichtungen zur diamorphingestützten Substitution haben, deren Bemühungen um eine Implementierung der diamorphingestützten Substitution bislang allerdings erfolglos verliefen. (...)